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Ehrenamt
Ehrenamt in Deutschland |
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In Deutschland engagiert sich eine große Zahl ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer für die Aufgaben des Maximilian-Kolbe-Werks. Uneigennützig und mit bewundernswertem Einsatz von Zeit, Geld und Energie sind sie die Träger persönlicher Begegnung und Zuwendung und machen so die verschiedenen Initiativen des Hilfswerks erst möglich. Betreuung von BegegnungsaufenthaltenDie Erholungs- und Begegnungsaufenthalte finden in verschiedenen Gegenden Deutschlands statt. Das Maximilian-Kolbe-Werk lädt jedes Jahr etwa 400 ehemalige KZ- und Ghettohäftlinge nach Deutschland ein. Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereiten in Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle in Freiburg die Aufenthalte vor. Sie erstellen ein Programm mit Begegnungen und Ausflügen und betreuen die Gruppen während der gesamten Zeit. Dabei kommt es zu einem intensiven Austausch, der von beiden Seiten als bereichernd erfahren wird. Hilfs- und Begegnungsprojekte |
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Das Maximilian-Kolbe-Werk führt jährlich mehrere Hilfs- und Begegnungsprojekte in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion durch.
Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Russisch sprechen, begleiten und unterstützen die Hauptamtlichen der Geschäftsstelle
bei diesen Projekten. Die Überlebenden werden in mehreren Orten zu zentralen Treffen eingeladen und liebevoll bewirtet. Während
der Begegnungen nehmen sich die Besucher aus Deutschland Zeit für das persönliche Gespräch mit den ehemaligen KZ-Häftlingen.
Viele der Betroffenen möchten von ihren Erfahrungen und Erinnerungen erzählen. Die Kranken und Bettlägerigen, die nicht zu
den Treffen kommen können, werden zu Hause besucht. |
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Krankenbesuche |
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Jedes Jahr fahren etwa 30 Ehrenamtliche aus Deutschland nach Polen. In den verschiedenen Regionen des Landes besuchen sie
rund 800 KZ- und Ghettoüberlebende, die krank sind und ihre Wohnung nicht mehr verlassen können. Die sehr persönliche Zuwendung
ermöglicht intensive Begegnungen zwischen den KZ-Überlebenden und den Besuchern aus Deutschland. Jedes Mal, wenn ein ehemaliger
Häftling seine Geschichte erzählt, gibt er etwas von seinem tiefsten Innern, vielleicht von seiner verwundbarsten Stelle preis.
Zeit haben und einfühlsam zuhören sind wichtige Haltungen, wenn die Überlebenden den Besuchern aus Deutschland dieses Geschenk
des Vertrauens machen. |
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Interesse an Mitarbeit? |
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Für die verschiedenen Aufgaben suchen wir Interessierte, die sich ein solches ehrenamtliches Engagement vorstellen können.
Polnische Sprachkenntnisse sind von Vorteil, werden aber nicht vorausgesetzt. Unabdingbar jedoch ist Sensibilität im Umgang
mit Gästen aus Polen und anderen osteuropäischen Ländern und Organisationsgeschick. Für die ehrenamtliche Mitarbeit bei den
Hilfs- und Begegnungsprojekten in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion sind gute russische Sprachkenntnisse notwendig. Interessierte
sind herzlich eingeladen, sich mit der Geschäftsstelle in Freiburg in Verbindung zu setzen. |
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Ansprechpartner ist Christoph Kulessa, Telefon 0761/200 554, E-Mail: christoph-kulessa@maximilian-kolbe-werk.de |
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Hier ein Kurzbericht über das Jahrestreffen der Ehrenamtlichen am 30.10. bis 1.11.2009 in Freiburg. |
