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| Wolfgang Gerstner, Henryk Mandelbaum und Malwina Wollek (v.l.n.r.) beim Pressegespräch in der Geschäftsstelle. Foto: MKW |
Das Maximilian-Kolbe-Werk lud im Rahmen seiner Zeitzeugenprojekte in der Zeit vom 12. - 25. Mai 2006 zwei jüdische Überlebende aus Polen zu Zeitzeugengesprächen nach Freiburg und Umgebung ein, Malwina Wollek
und Henryk Mandelbaum aus Gliwice.
Malwina Wollek war als Kind im Ghetto von Drohobycz (bei Lemberg) und musste dort im Alter von sieben Jahren Zwangsarbeit
leisten. Henryk Mandelbaum kam als junger Mann in das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. Dort wurde er dem Sonderkommando
in Birkenau zugeteilt. Er ist heute weltweit einer der wenigen Überlebenden dieses Sonderkommandos.
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| Henryk Mandelbaum vor Studierenden der Katholischen Fachhochschule in Freiburg. Foto: MKW |
Zu Beginn ihres Aufenthaltes besuchten Malwina Wollek und Henryk Mandelbaum die Geschäftsstelle des Maximilian-Kolbe-Werks
in Freiburg. Nach einer Begegnung mit den Mitarbeiter/innen nahmen sie an einem Pressegespräch teil, zu dem der Geschäftsführer
des Werks, Wolfgang Gerstner, eingeladen hatte.
Während ihres Aufenthaltes konnten Malwina Wollek und Henryk Mandelbaum an zahlreichen Schulen in Freiburg und Umgebung, an
der Katholische Fachhochschule sowie an der Pädagogischen Hochschule, in der ehemaligen Synagoge Sulzburg sowie in der Stadtbibliothek
in Müllheim rund 1.000 Jugendlichen und Erwachsenen von ihren Erfahrungen berichten.
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