Maximilian-Kolbe-Werk e.V. - Archiv der Kurzmeldungen

www.maximilian-kolbe-werk.de

 

Polnisch-deutscher Austausch der ehrenamtlichen Mitarbeiter in Lodz

Wie wichtig die Hilfe des Maximilian-Kolbe-Werks für KZ- und Ghettoüberlebende in Polen ist, wurde bei dem Jahrestreffen in Lodz/Polen deutlich. Die diesjährige Zusammenkunft vom 4. bis 7. Oktober stand ganz im Zeichen des polnisch-deutschen Austauschs. Neben den polnischen ehrenamtlichen Vertrauensleuten nahmen auch Vertreter des Sprecherteams der Ehrenamtlichen sowie junge Freiwillige aus Deutschland teil.

In fast allen der 49 früheren polnischen Woiwodschaften koordinieren ehrenamtliche Vertrauensleute, alle selbst KZ- und Ghettoüberlebende, als erste Ansprechpartner die Hilfe des Maximilian-Kolbe-Werks. In Deutschland engagieren sich bundesweit mehr als 80 Ehrenamtliche in der Arbeit des Werks. Auf dem gemeinsamen Treffen in Lodz berichteten die Vertrauensleute über ihre Arbeit in den verschiedenen Regionen Polens. Dabei wurde deutlich, dass die medizinische Versorgung und die häusliche Pflege für die KZ-Überlebenden immer wichtiger werden.

Die Ehrenamtlichen aus Deutschland stellten den polnischen Vertrauensleuten ihre Arbeit in den verschiedenen Projektbereichen des Maximilian-Kolbe-Werks vor, insbesondere die Bereiche mit unmittelbarem Bezug zu den polnischen Vertrauensleuten wie die Krankenbesuche in Polen oder die Organisation von Zeitzeugenprojekten in Deutschland. Die polnischen und deutschen Ehrenamtlichen vereinbarten, ihre Zusammenarbeit weiter auszubauen. Für 2012 wurden konkrete Krankenbesuchs-Projekte für die Regionen Olsztyn, Pila und Warschau geplant.

Neben den Ehrenamtlichen aus Deutschland nahmen auch sechs junge Freiwillige aus Deutschland sowie einer aus der Ukraine am Treffen teil und berichteten von ihrer Motivation für den Freiwilligendienst und ihren ersten Erfahrungen aus den Projekten. Sie sind über die Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) und über die Jesuit European Volunteers (JEV) ab September 2011 für das Maximilian-Kolbe-Werk ein Jahr in den Städten Danzig, Lodz, Lublin, Krakau und Warschau und kümmern sich dort um alte und kranke KZ-Überlebende durch Hausbesuchsdienste und Unterstützung im Alltag.



 
Treffen 2011 in Lodz
Treffen 2011 in Lodz
 

 



Einladung zur Begegnung mit KZ-Überlebenden aus Estland

Vom 14. bis 28. September 2011 hat das Maximilian-Kolbe-Werk zwölf KZ-Überlebende aus Estland zu einem Erholungs- und Begegnungsaufenthalt nach München eingeladen. Sie waren in Konzentrationslagern wie Ravensbrück und Stutthof, aber auch in weniger bekannten Lagern im Baltikum inhaftiert. Wir laden alle Interessierten herzlich ein zu einem

"Abend der Begegnung mit den Gästen aus Estland" am Sonntag, 18.September 2011, um 17:30 Uhr im Exerzitienhaus Schloss Fürstenried, Forst-Kasten-Allee 103, 81475 München.

Für das Erzbistum München und Freising wird Herr Weihbischof Engelbert Siebler anwesend sein. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von Frau Barbara Probst-Polasek an der Konzertgitarre. Wir bitten um eine kurze telefonische Anmeldung unter 0761/200-348 oder per Mail: info@maximilian-kolbe-werk.de..

 

Polen und Deutsche begehen den 70. Todestag von Maximilian Kolbe - Pilgerfahrt und Workshop in Auschwitz

Am 14. August jährt sich zum 70. Mal der Todestag des Heiligen Maximilian Kolbe im Konzentrationslager Auschwitz. Aus diesem Anlass führt das Maximilian-Kolbe-Werk eine neuntägige Pilgerfahrt auf den Spuren des Heiligen Maximilian Kolbe durch. Die vor wenigen Jahren von den deutschen und polnischen Bischöfen initierte Maximilian-Kolbe-Stiftung führt zeitgleich einen europäischen Workshop durch. Höhepunkt der Woche wird der Gedenkgottesdienst am 14. August im ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz sein.

Weitere Informationen hierzu finden Sie in unserer Pressemitteilung vom 9. August 2011.

 

Erinnern und Gedenken im Zeitalter des Web 2.0; - Abschluss des ersten Teils der Internationalen Begegnung 2011

Nach fünf intensiven Tagen ging am Freitag, 28. Januar 2011, der erste Teil der Internationalen Begegnung 2011 des Maximilian-Kolbe-Werks in Oswiecim-Harmeze (Polen) zu Ende. Am Vortag hatten die 26 jungen Erwachsenen und 10 Zeitzeugen aus mehreren europäischen Ländern und aus Israel an der Gedenkfeier zum 66. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau teilgenommen. Das Seminar mit dem Titel Erinnern und Gedenken im Zeitalter des Web 2.0; wird im März 2011 in der Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar fortgesetzt. Weitere Informationen über die Begegnung finden Sie hier sowie auf der Projekt-Webseite.

 

Internationale Begegnung mit jungen Menschen und Zeitzeugen in Auschwitz - Auftakt zum Maximilian-Kolbe-Jahr 2011

Zum Auftakt des in Polen ausgerufenen Maximilian-Kolbe-Jahres 2011 veranstaltet das Maximilian-Kolbe-Werk eine Internationale Begegnung in Oswiecim (Auschwitz). 26 junge Erwachsene aus Deutschland, Polen, Litauen, Russland, Weißrussland, Ukraine, Tschechien, Mazedonien und Israel werden vom 23. bis 28. Januar 2011 an ihr teilnehmen und dabei Überlebenden der Konzentrationslager und Ghettos begegnen. Im Mittelpunkt des Projekts steht die Frage, wie aktives Erinnern und Gedenken in Zukunft aussehen kann. Lesen Sie in der Pressemitteilung vom 13. Januar 2011 Näheres über die Internationale Begegnung.

 

Ein Besuch mit erfreulichen Nachwirkungen

Die Hilfstätigkeit des Maximilian-Kolbe-Werks hat bisweilen Folgen, die sich nicht vorhersehen lassen, die aber dennoch sehr willkommen sind. Lesen Sie hier im Postscriptum über einen Kontakt zwischen Polen und Deutschland, der sich aus einem früheren Krankenbesuch entwickelt hat. Diese Begebenheit bestätigt uns in der Überzeugung, dass im Mittelpunkt der Arbeit der einzelne Mensch zu stehen hat - und dass es sich lohnt, darüber zu berichten.

 

Frohes und gesegnetes Weihnachtsfest 2010 - Über weihnachtliche Traditionen in Polen

Wie in kaum einem anderen Land werden in Polen zu Weihnachten alte Bräuche gepflegt, die auch heute noch wichtiger sind als der Austausch teurer Geschenke. Das größte Fest im ganzen Jahr und die dazu gehörigen Traditionen verbinden die Menschen zu einer Gemeinschaft. Auch das Maximilian-Kolbe-Werk pflegt einen Weihnachtsbrauch, der nicht mehr wegzudenken ist und auf den viele KZ- und Ghettoüberlebende in Polen warten: Unsere Vertrauensleute, junge Freiwillige aus Deutschland und viele Helferinnen und Helfer in ganz Polen besuchen alte, kranke und bettlägerige Menschen in ihren Wohnungen und überreichen ihnen kleine Päckchen und einen Gruß aus Deutschland. Weitere Informationen über die Hilfsaktionen des Maximilian-Kolbe-Werks zur Weihnachtszeit und weitere aktuelle Themen enthält unser Dezember-Rundbrief, den Sie hier finden. Auch wir wünschen wir Ihnen allen ein frohes und friedvolles Weihnachtsfest und Gottes Segen für das Neue Jahr!

 

"Ich möchte aber die Heimat nicht verlassen, die durch nichts zu ersetzen ist." - Über ein Hilfs- und Begegnungsprojekt des Maximilian-Kolbe-Werks in der Ukraine

Nuchim Eppelbojm wurde 1934 geboren und überlebte als Junge drei Jahre im Ghetto Czernowitz. Noch immer lebt er im Gebiet Winniza, wo ihn das Maximilian-Kolbe-Werk im November besuchte. Er könnte auch nach Deutschland ausreisen, da sein Sohn die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt. Doch er bleibt. "Ich möchte die Heimat nicht verlassen, die durch nichts zu ersetzen ist. Wenn meine Kinder und Enkelkinder zu Besuch kommen, besuchen sie zuerst den jüdischen Friedhof, weil man hier Heimatluft und Vergangenheit schnuppern kann." Weitere Informationen über das Hilfs- und Begegnungsprojekt in der Region Winniza finden Sie hier.

 

Der Umgang mit der eigenen dunklen Biographie - Der polnische Künstler Marek Brzozowski mit einer Gästegruppe in Deutschland

Im Alter von drei Jahren wurde Marek Brzozowski aus einem Transport nach Treblinka geschmuggelt und überlebte so den Terror der Nazi-Diktatur in Polen. Heute verarbeitet er seine dramatische Biographie und seine unbekannte Herkunft in künstlerischer Weise. Im Sommer dieses Jahres war Brzozowski gemeinsam mit einer ganzen Gruppe polnischer KZ- und Ghetto-Überlebender zu Gast in Warendorf im Münsterland. In einem öffentlichen Vortrag referierte er dort über sein Leben und sein bildhauerisches Werk. Mehr zu diesem Thema auf dieser Seite.

 
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Maximilian-Kolbe-Werk preisgekrönt - Engagement für Zeitzeugenprojekte 2009 ausgezeichnet

Das Maximilian-Kolbe-Werk wurde für die Zeitzeugenarbeit im Freistaat Sachsen mit dem Preis "Aktiv für Demokratie und Toleranz 2009" ausgezeichnet. Im Rahmen einer feierlichen Verleihung im Historischen Kaufhaus in Freiburg nahm Geschäftsführer Wolfgang Gerstner am 29.10.2010 die Auszeichnung entgegen. Übergeben wurde die Urkunde von Professor Roland Eckert und Kim Hartmann vom Bündnis für Demokratie und Toleranz. Beide betonten, wie wichtig das Engagement des Maximilian-Kolbe-Werks sei. "Wir freuen uns über diese Auszeichnung und danken dem Bündnis für Demokratie und Toleranz herzlich", sagte Wolfgang Gerstner. Mit dem Preis würden auch die KZ- und Ghettoüberlebenden aus Polen und anderen osteuropäischen Ländern gewürdigt, die in Zeitzeugengesprächen ihre leidvollen Erinnerungen an junge Menschen weitergeben. "Zeitzeugengespräche mit Opfern des Nationalsozialismus sind mehr als ein Blick in die Vergangenheit. Sie tragen dazu bei, dass ähnliches Unrecht auch heute und in anderen Situationen rechtzeitig erkannt und bekämpft werden kann." Mehr zu diesem Thema auf hier sowie auf den Seiten des Bündnisses für Demokratie und Toleranz.

 

"Wir sehen Sie als eine sehr starke Frau" - Zeitzeugenbegegnung in der Mittelschule Niederwiesa im Erzgebirge

Seit 2006 führt das Maximilian-Kolbe-Werk alljährlich in Kooperation mit dem Sächsischen Staatsministerium für Kultus ein Zeitzeugenprojekt durch. In diesem Jahr wurde u.a. die Mittelschule Niederwiesa im Erzgebirge besucht, wo die 78-jährige Krystyna Budnicka und der 86-jährige Karol Gdanietz über ihr Leben berichteten. Bereits kurze Zeit danach erreichte ein großer Briefumschlag die Geschäftsstelle des Kolbe-Werks in Freiburg - darin persönliche Briefe und eine Mappe mit Aufzeichnungen, verfasst von zwei Schülerinnen. "Wir haben großen Respekt vor Ihnen, dass Sie das alles so erzählen können und sehen sie als eine sehr starke Frau. Es ist wunderbar, dass Sie es für wichtig sehen, allen Menschen zu erzählen, wie es damals war." Mehr zu diesem Thema auf dieser Seite.

 

Senat der Republik Polen ruft 2011 zum Maximilian-Kolbe-Jahr aus

Anlass des einstimmigen Beschlusses vom 21. Oktober 2010 ist der Märtyrertod des Franziskanerpaters. Dieser jährt sich am 14. August 2011 zum 70. Mal. Der Senat erklärte laut polnischer katholischer Nachrichtenagentur Kai, er wolle damit das Leben und die moralische Haltung des "berühmten Polen, Priesters und Verteidigers der Menschenrechte" ehren. Kolbe sei ein "Symbol der Opfer des Nationalsozialismus&rsquo&ldquo und ein &bdquoSchutzpatron der schweren Zeit&ldquo. Maximilian Kolbe war von der nationalsozialistischen Gestapo verhaftet und 1941 ins Konzentrationslager Auschwitz deportiert worden. Dort ging er freiwillig anstelle des Familienvaters Franciszek Gajowniczek in den &bdquoHungerbunker“ nach zwei Wochen ohne Nahrung wurde er am 14. August 1941 durch eine Giftspritze ermordet. Papst Johannes Paul II. (1978-2005) sprach ihn 1982 heilig. Weitere Informationen über den Beschluss finden Sie in der schriftlichen Begründung des Senats der Republik Polen (in polnischer Sprache).

 

Preisverleihung des Bündnisses für Demokratie und Toleranz - Festakt in Freiburg

Das Maximilian-Kolbe-Werk wurde 2009 mit dem Preis "Aktiv für Demokratie und Toleranz" ausgezeichnet. Am 29.10.2010 werden im Rahmen eines Festakts im Historischen Kaufhaus insgesamt acht Preisträgern des letztjährigen Wettbewerbs aus Baden-Württemberg die Urkunden überreicht. Das Kolbe-Werk wird sich bei diesem Anlass den geladenen Gästen und der Presse vorstellen und einen Einblick in seine vielfältige Tätigkeit geben. Weitere Informationen über den Wettbewerbsbeitrag des Kolbe-Werks finden Sie auf den Seiten des Bündnisses für Demokratie und Toleranz.

 

Reflexion über das gemeinsame Wirken - Jahrestreffen 2010 der MKW-Ehrenamtlichen

Rund 50 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Maximilian-Kolbe-Werks versammelten sich vom 8. bis 10. Oktober 2010 in Freiburg zu ihrem alljährlichen Treffen. Auch in diesem Jahr diente die Zusammenkunft dem gegenseitigen Kennenlernen, der Vertiefung persönlicher Kontakte und der Reflexion über die eigene Tätigkeit in den verschiedenen Wirkungsfeldern des Maximilian-Kolbe-Werks. Mehr zu diesem Thema finden Sie hier.

 

Engel im Alltag - Rundschreiben Oktober 2010 erschienen

Das aktuelle Rundschreiben des Maximilian-Kolbe-Werks ist dieser Tage erschienen. Thema des Mailings ist die häusliche Betreuung von KZ- und Ghetto-Überlebende in Polen durch Krankenschwestern und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Download des Rundschreibens

 

Verantwortung für die Opfer - Neue Räume des Sozialmedizinischen Zentrums Lodz feierlich eingeweiht

Der Präsident des Maximilian-Kolbe-Werks, Peter Weiß, übergab am 22. September gemeinsam mit dem Gesandten der Deutschen Botschaft in Polen, Andreas Meitzner, und dem Vizepräsidenten der Stadt Lodz, Lukasz Magin, dem "Centrum Opieki Socjalnej im. Maksymiliana Kolbego" neue Räumlichkeiten. Nun stehen den rund 400 KZ- und Ghetto-Überlebenden in der Stadt Lodz wieder moderne Behandlungszimmer zur Verfügung. Mehr zu diesem Thema in der Pressemitteilung vom 23. September 2010.

 

Erinnerung an den Widerstand in Deutschland - Tschechische Gästegruppe auf den Spuren der "Weißen Rose"

Im Rahmen ihres zweiwöchigen Aufenthaltes in München besuchte eine Gruppe tschechischer KZ- und Ghetto-Überlebender die DenkStätte Weiße Rose. Die Gäste sprachen dort mit Franz J. Müller, einem der letzten Überlebenden der Widerstandsgruppe. Mehr zu diesem Thema finden Sie hier.

 

Theresienstadt-Überlebende aus Tschechien kommen nach München

Das Maximilian-Kolbe-Werk lädt vom 10. bis zum 24. September 2010 eine Gruppe von 14 KZ- und Ghettoüberlebenden aus der Tschechischen Republik nach München ein. Die Gäste kommen zu einem Erholungs- und Begegnungsaufenthalt in die bayerische Landeshauptstadt. Sie waren während der nationalsozialistischen Diktatur überwiegend im Konzentrationslager Theresienstadt inhaftiert. Viele von ihnen wurden später nach Auschwitz-Birkenau oder andere Lager deportiert. Sie sind heute zwischen 69 und 87 Jahre alt. Mehr zu diesem Thema in der Medienmitteilung vom 20. Juli 2010.

 

Ein lautes "Vater unser", um nicht als Jüdin erkannt zu werden - Polnische "Holocaust-Kinder" besuchten Kardinal Sterzinsky in Berlin

Der Berliner Erzbischof Georg Kardinal Sterzinsky begrüßte kürzlich eine polnische Gruppe der Vereinigung "Kinder des Holocausts", die sich auf Einladung des Maximilian-Kolbe-Werks zu einem Erholungs- und Begegnungsaufenthalt in der Hauptstadt aufhält. Die Dzieci Holocaustu sind Kinder jüdischer Eltern, die sich vor dem nationalsozialistischen Terror in Polen nur knapp retten konnten und oftmals ohne Wissen um ihre jüdische Identität aufwuchsen. Hier finden Sie einen kurzen Bericht mit Fotos.

 

Zu Gast in Deutschland - Erholungs- und Begegnungsaufenthalte in Beuron und im Münstertal

Den ganzen Sommer hindurch besuchen rund 300 KZ- und Ghettoüberlebende auf Einladung des Maximilian-Kolbe-Werks Deutschland. Die Gäste kommen in diesem Jahr aus Polen, Weißrussland, Russland, der Ukraine, Ungarn, Tschechien und der Slowakei. Noch bis Ende August sind zwei Gruppen von polnischen Überlebenden zu Gast im Schwarzwald und im Donautal. Gastgeber sind die Josefschwestern des Klosters St. Trudpert im Münstertal sowie die Benediktiner der Erzabtei St. Martin in Beuron. In dieser Woche besuchten die Gäste auch die Geschäftsstelle des Maximilian-Kolbe-Werks in Freiburg. Hier finden Sie einen kurzen Bericht mit Fotos.

 

"Für jene, die nicht überlebt haben" - Detmolder Schüler laden polnische Zeitzeugin zu Gesprächen ein

Genowefa Kowalczuk ist 81 Jahre alt und lebt in Krakau in Polen. Als junges Mädchen war sie während mehrerer Jahre im sogenannten ,,Jugendverwahrlager Litzmannstadt&ldquo im heutigen Lódz inhaftiert. Im Juni dieses Jahres reiste sie nach Deutschland, um jungen Menschen über ihr Leben zu erzählen. Eine Gruppe von Schülern hatte sich an das Maximilian-Kolbe-Werk gewandt mit der Bitte um Kontakt zu einer Zeitzeugin. In Begleitung einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin des Kolbe-Werkes verbrachte Frau Kowalczuk eine Woche in Detmold und absolvierte dort ein vielseitiges Programm. Mehr zu diesem Thema auf dieser Seite sowie in einem von den Schülern selber verfassten Artikel vom 2. Juli 2010.

 

Herzlichkeit am Krankenbett - Gertrud Rom kümmerte sich als Ehrenamtliche 16 Jahre lang um kranke KZ- und Ghetto-Überlebende in Polen

&bdquoDie Besuche bei den kranken KZ-Überlebenden haben mich sehr verändert. Heute lebe ich meine Tage bewusster.&ldquo 16 Jahre lang besuchte Gertrud Rom aus Köln einmal im Jahr kranke und bettlägerige Überlebende der Konzentrationslager und Ghettos, die im polnischen Walbrzych/Waldenburg in Niederschlesien leben. Im Mai 2010 nahm sie zum letzen Mal die 13-stündige Zugreise nach Walbrzych auf sich. Mehr zu diesem Thema in der Medienmitteilung vom 20. Juli 2010.

 

Begegnungen in St. Petersburg - MKW-Rundbrief Juli 2010 erschienen

Der aktuelle Rundbrief des Maximilian-Kolbe-Werks ist dieser Tage erschienen. Er enthält u.a. den Lebensbericht des Holocaust-Überlebenden Pawel Rubintschik, den eine Delegation des Kolbe-Werks im Mai im Rahmen eines Hilfs- und Begegnungsprojekts in St. Petersburg traf. Weitere Themen des Rundbriefs sind die Verleihung des Anton-Roesen-Preises 2010 an das Maximilian-Kolbe-Werk, ein Erholungs- und Begegnungsaufenthalt für ungarische KZ- und Ghetto-Überlebende im Saarland sowie der Besuch einer Gästegruppe aus Weißrussland in der Freiburger Geschäftsstelle (Download des Rundbriefs).

 

"Wir waren Kinder, doch wir mussten handeln wie Erwachsene" - eine Begegnung mit Osaritschi-Überlebenden in Freiburg

Auf Einladung des Maximilian-Kolbe-Werks weilen zurzeit zehn Gäste aus Weißrussland zu einem Erholungs- und Begegnungsaufenthalt in Südbaden. Jetzt besuchten sie die Geschäftsstelle des Hilfswerks in Freiburg. Die Gruppe besteht aus Überlebenden des in Deutschland wenig bekannten Lagerkomplexes Osaritschi in Belarus (mehr dazu).

 

300 KZ-Überlebende Gäste des Maximilian-Kolbe-Werks - Einladungen nach Deutschland 65 Jahre nach Kriegsende

Im 65. Jahr nach Kriegsende und der Befreiung der Konzentrationslager lädt das Maximilian-Kolbe-Werk rund 300 KZ- und Ghettoüberlebende zu Erholung und Begegnung sowie zu Zeitzeugenprojekten nach Deutschland ein. Bis Oktober werden Gäste aus Polen, Weißrussland, Russland, der Ukraine, Ungarn, Tschechien und der Slowakei erwartet.
Unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern befinden sich in diesem Jahr auch Überlebende, die bereits als Kinder in einem Konzentrationslager inhaftiert waren sowie Juden, die durch glückliche Umstände der Verfolgung durch das Nazi-Regime entkommen sind. Einige von ihnen wurden als Säuglinge von ihren Eltern rechtzeitig in nichtjüdische Familien gegeben oder aus dem Ghetto geschmuggelt. Oft haben sie alle Angehörigen verloren.
Mehr dazu auf diesen Seiten sowie in der Pressemitteilung vom 28. April 2010.

 

"Gemeinsam gegen das Vergessen nationalsozialistischen Unrechts kämpfen" - Peter Weiß MdB neuer Präsident des Maximilian-Kolbe-Werks

Peter Weiß (54) ist neuer Präsident des Maximilian-Kolbe-Werks. Die Mitglieder des Hilfswerks für die Überlebenden der Konzentrationslager und Ghettos wählten den Bundestagsabgeordneten gestern (20. Mai) einstimmig auf ihrer Jahresversammlung in Fulda.
Weiß übernimmt den seit November 2009 vakanten Vorsitz, nachdem Dieter Althaus, früherer Ministerpräsident von Thüringen, das Amt aus persönlichen Gründen niedergelegt hatte.
Vizepräsidenten bleiben der Bischof von Fulda, Heinz Josef Algermissen, und Dr. Oliver Müller, Leiter von Caritas international.
Mehr dazu auf diesen Seiten sowie in der Pressemitteilung vom 21. Mai 2010

 

Hilfs- und Begegnungsprojekt für KZ- und Ghettoüberlebende in Russland

Vom 19. bis 24. April 2010 führt das Maximilian-Kolbe-Werk ein Hilfs- und Begegnungsprojekt in Russland durch. Zunächst werden über 330 ehemalige Häftlinge in Moskau besucht, die als junge Menschen aus ihrer Heimat gerissen, als Zwangsarbeiter nach Deutschland verschleppt und schließlich in Konzentrationslager inhaftiert wurden. Die letzte Hilfe unseres Werks für die Überlebenden in Moskau liegt bereits 14 Jahre zurück.
Von der russischen Hauptstadt reist die Delegation aus Deutschland weiter nach Tscheljabinsk am Ural, wo rund 40 ehemalige Häftlinge leben. Als Zeichen der Verbundenheit und Solidarität soll jeder Überlebende eine finanzielle Beihilfe von 250 Euro erhalten, was ungefähr einer doppelten Monatsrente entspricht.

 

"Solange ich lebe, muss ich erzählen" - Rundbrief April 2010 erschienen

Der aktuelle Rundbrief des Maximilian-Kolbe-Werks ist dieser Tage erschienen. Er enthält einen Lebensbericht der Holocaust-Überlebenden Liudmila Voloshina, eine Reportage von der Internationalen Begegnung in Auschwitz sowie ein Dankesbrief von Krystyna Niekrasz aus Polen (Download).

 

Frohes und gesegnetes Osterfest 2010

Viele Überlebende der Konzentrationslager und Ghettos, die von uns unterstützt werden, senden uns rührende Dankbriefe, auch jetzt zu Ostern. Auch wir wünschen wir allen ein frohes und gesegnetes Osterfest 2010. (Grußkarte)

 

Fortbildung für ehrenamtliche Mitarbeiter des MKW - Schulung zur Arbeit mit Zeitzeugen

15 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Maximilian-Kolbe-Werks nahmen an einer Fortbildungsveranstaltung teil, die am 10. bis 12. März 2010 im Kloster Höchst im Odenwald stattfand. Das Seminar diente dem Austausch der in den Zeitzeugenprojekten engagierten Ehrenamtlichen untereinander, dem Gespräch mit eingeladenen Experten sowie der konkreten Vorbereitung bevorstehender Projekte.

 

"65 Jahre nach Auschwitz" - Internationale Begegnung des Maximilian-Kolbe-Werks in Oswiecim

"Geschichte erleben" konnten 30 junge Erwachsene aus Deutschland, Polen und anderen Ländern, die fünf Tage lang zusammen mit KZ- und Ghettoüberlebenden an einer Internationalen Begegnung in Oswiecim (Auschwitz) teilnahmen. Höhepunkt des vom Maximilian-Kolbe-Werk organisierten Treffens war die gemeinsame Teilnahme an der Gedenkfeier zum 65. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau am 27. Januar. Mehr dazu auf diesen Seiten sowie im Videobericht der KNA.

 

Anton-Roesen-Preis 2010 an Ehrenamtliche des Maximilian-Kolbe-Werks

Die Ehrenamtlichen des Maximilian-Kolbe-Werks wurden mit dem Anton-Roesen-Preis 2010 des Diözesanrats der Katholiken im Erzbistum Köln ausgezeichnet. Die nach dem ersten Diözesanratsvorsitzenden benannte Ehrung wird jährlich für herausragende Leistungen katholischer Christen im Bereich von kirchlich-sozialem und gesellschaftspolitischem Engagement verliehen. Die Urkunde und das Preisgeld von 2.500 Euro wurden am 17. Januar von Erzbischof Joachim Kardinal Meisner und Thomas Nickel, Vorsitzender des Diözesanrates, überreicht.
Der Preis würdigt das besondere Engagement von Kölner Frauen und Männern, die sich für KZ- und Ghettoüberlebende in Polen und anderen Ländern Mittel- und Osteuropas einsetzen. Sie betreuen beispielsweise KZ- und Ghettoüberlebende bei Erholungs- und Begegnungsaufenthalten in Deutschland, besuchen Kranke in Polen oder begleiten wohnortnahe Kuren in den Ländern der früheren Sowjetunion. Der Preis wurde von Gisela Multhaupt, Sprecherin der Ehrenamtlichen des Maximilian-Kolbe-Werks in Köln, entgegengenommen (mehr dazu).

 

Auszeichnung "Aktiv für Demokratie und Toleranz 2009" für das Maximilian-Kolbe-Werk - Jury würdigt Zeitzeugenprojekte im Freistaat Sachsen

Das Maximilian-Kolbe-Werk wurde für seine Zeitzeugenarbeit im Freistaat Sachsen mit dem Preis "Aktiv für Demokratie und Toleranz 2009" des Bündnisses für Demokratie und Toleranz ausgezeichnet. Die beiden Teilprojekte "Demokratieerziehung an sächsischen Schulen" sowie "Zeitzeugengespräche mit jugendlichen Aussteigern aus der rechtsextremistischen Szene" wurden vom Beirat des Bündnisses als "vorbildlich" eingestuft und mit einem Preisgeld von 2.500 Euro ausgezeichnet (mehr dazu).

 

Weihnachtsaktion 2009 des Maximilian-Kolbe-Werks in Polen und der Ukraine

Auch in diesem Jahr führt das Maximilian-Kolbe-Werk wieder eine Weihnachtsaktion durch: In Polen werden rund 3.000 KZ- und Ghettoüberlebende besucht, die krank und bettlägerig sind. Ebenfalls in Polen werden 150 alleinstehende oder einsame ehemalige Häftlinge dazu eingeladen, die Weihnachtstage und den Jahreswechsel in Gemeinschaft zu verbringen. Und nach Lviv/Lemberg in der Westukraine bringt das Maximilian-Kolbe-Werk zum Weihnachtsfest rund 100 Päckchen, gefüllt mit Kaffee und Tee, Honig und Butter, Wurstkonserven und Süßigkeiten. Zur Finanzierung dieser Hilfsaktionen benötigen wir noch Geld - wir bitten herzlich um Ihre Spende! (Mehr dazu)

 

MKW-Ehrenamtliche ermöglichen Begegnung - Jahrestreffen 2009 in Freiburg

"Für Ihre herzbewegenden Begegnungen mit den KZ-Überlebenden wünsche ich Ihnen weiterhin viel Kraft - denn ohne Sie wäre diese Versöhnungsarbeit nicht möglich", sagte Oliver Müller, Vizepräsident des Maximilian-Kolbe-Werks auf dem Jahrestreffen der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Maximilian-Kolbe-Werks Anfang November in Freiburg. (Mehr dazu)

 

20 Jahre Sozialmedizinisches Zentrum in Lodz

Grund zum Feiern hatte das "Centrum Opieki Socjalnej im. Maksymiliana Kolbego" in Lodz/Polen: Es durfte sein 20-jähriges Jubiläum feiern, das nun im Rahmen eines Treffens mit den polnischen Vertrauensleuten am 7. Oktober begangen wurde. (Mehr dazu)