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Unsere Arbeit - Begegnen
Zu Gast in Deutschland |
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Erholungs- und Begegnungsaufenthalte in Beuron und im Münstertal im Sommer 2010 |
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Den ganzen Sommer hindurch besuchen rund 300 KZ- und Ghettoüberlebende auf Einladung des Maximilian-Kolbe-Werks Deutschland.
Die Gäste kommen in diesem Jahr aus Polen, Weißrussland, Russland, der Ukraine, Ungarn, Tschechien und der Slowakei. |
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Noch bis Ende August sind zwei Gruppen von polnischen Überlebenden zu Gast im Schwarzwald und im Donautal. Gastgeber sind
die Josefschwestern des Klosters St. Trudpert im Münstertal sowie die Benediktiner der Erzabtei St. Martin in Beuron. In dieser
Woche besuchten die Gäste auch die Geschäftsstelle des Maximilian-Kolbe-Werks in Freiburg. |
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Dabei erzählte uns Frau Lidia Maksymowicz, die heute in Krakau lebt, ihre Geschichte: Nach der Befreiung des Lagers wurde ich von einem polnischen Ehepaar adoptiert, weil meine Mutter angeblich im Lager ermordet wurde. Ich wuchs in Polen auf, doch die Fragen "wer bin ich?" und "wo ist meine Mutter?" ließen mich nicht los. Nach langem Suchen teilte mir 1962 der Suchdienst des Roten Kreuzes mit, dass meine Mutter in Russland lebt und ebenfalls seit vielen Jahren auf der Suche nach mir ist. Bei unserer ersten Begegnung brauchten wir einen Dolmetscher, denn ich sprach kein Russisch mehr. Meine Mutter wurde fast ohnmächtig, als sie mich wieder sah. Im Geist hatte sie das kleine vierjährige Mädchen vor sich." |
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Seit 1978 sind weit über 12.000 Überlebende des Nazi-Regimes auf Einladung des Maximilian-Kolbe-Werks nach Deutschland gekommen. |


