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"Fragt uns, wir sind die Letzten..."

  • Dr. Leon Weintraub (*1926), Schweden, Überlebender von Auschwitz, Natzweiler-Struthof, Flossenbürg: „Die Erinnerung wach und lebendig zu erhalten, ist eine Art Gewähr, dass so etwas nicht wieder vorkommen kann. Vergessen ist das Schlimmste“
    Dr. Leon Weintraub (*1926), Schweden, Überlebender von Auschwitz, Natzweiler-Struthof, Flossenbürg: „Die Erinnerung wach und lebendig zu erhalten, ist eine Art Gewähr, dass so etwas nicht wieder vorkommen kann. Vergessen ist das Schlimmste“
  • Dr. Michaela Vidlakova (*1936), Tschechien, Überlebende von Theresienstadt: „Da wir überlebt haben, sind wir es den Toten schuldig, über die NS-Verbrechen zu erzählen."
    Dr. Michaela Vidlakova (*1936), Tschechien, Überlebende von Theresienstadt: „Da wir überlebt haben, sind wir es den Toten schuldig, über die NS-Verbrechen zu erzählen."
  • Alina Dabrowska (*1923), Polen, Überlebende von Auschwitz, Ravensbrück und Buchenwald: „Man braucht nicht meine Tränen, man braucht Erzählungen und Begegnungen.“
    Alina Dabrowska (*1923), Polen, Überlebende von Auschwitz, Ravensbrück und Buchenwald: „Man braucht nicht meine Tränen, man braucht Erzählungen und Begegnungen.“
  • Ksenia Olchowa (*1930), Russland, Auschwitz-Überlebende: „Ich habe den schrecklichen Krieg und das Todeslager überlebt. Das bedeutet, dass die zukünftigen Generationen aus meiner Geschichte lernen sollen.“
    Ksenia Olchowa (*1930), Russland, Auschwitz-Überlebende: „Ich habe den schrecklichen Krieg und das Todeslager überlebt. Das bedeutet, dass die zukünftigen Generationen aus meiner Geschichte lernen sollen.“
  • Julijana Zarchi (*1938), Litauen, Überlebende von Ghetto Kaunas und der Zwangsarbeit in Tadschikistan: „Ich hasse weder die Deutschen, noch die Russen, aber ich verachte Diktaturen, die den Menschen ihre Freiheit rauben“.
    Julijana Zarchi (*1938), Litauen, Überlebende von Ghetto Kaunas und der Zwangsarbeit in Tadschikistan: „Ich hasse weder die Deutschen, noch die Russen, aber ich verachte Diktaturen, die den Menschen ihre Freiheit rauben“.
  • Jacek Zieliniewicz (*1926), Polen, Auschwitz-Überlebender: „Frieden, Freundschaft und Freiheit – es kostet viel, diese drei Begriffe zu verwirklichen, aber es rettet die Zukunft.“
    Jacek Zieliniewicz (*1926), Polen, Auschwitz-Überlebender: „Frieden, Freundschaft und Freiheit – es kostet viel, diese drei Begriffe zu verwirklichen, aber es rettet die Zukunft.“
  • Henriette Kretz (*1934), Belgien, Holocaust-Überlebende: „Hass hat nie etwas gebaut“.
    Henriette Kretz (*1934), Belgien, Holocaust-Überlebende: „Hass hat nie etwas gebaut“.
  • Dr. Boris Zabarko (*1935), Ukraine, Überlebender von Ghetto Schargorod: „Ich beschuldige niemanden, es ist eine neue Generation, ein neues Leben. Eine Bitte habe ich aber: Dass die Welt die Lehren aus dem Holocaust zieht.“
    Dr. Boris Zabarko (*1935), Ukraine, Überlebender von Ghetto Schargorod: „Ich beschuldige niemanden, es ist eine neue Generation, ein neues Leben. Eine Bitte habe ich aber: Dass die Welt die Lehren aus dem Holocaust zieht.“
  • Zdzislawa Wlodarczyk (*1933), Polen, Auschwitz-Überlebende: „Ich will, dass sich die junge Generation erinnert. Dass sie Orten wie Auschwitz mit Achtung begegnet. Es ist wichtig, dass junge Menschen den Schrecken von Auschwitz verstehen“.
    Zdzislawa Wlodarczyk (*1933), Polen, Auschwitz-Überlebende: „Ich will, dass sich die junge Generation erinnert. Dass sie Orten wie Auschwitz mit Achtung begegnet. Es ist wichtig, dass junge Menschen den Schrecken von Auschwitz verstehen“.
  • Prof. Dr. Igor Malitskiy (*1925), Ukraine, Überlebender von Auschwitz und Mauthausen: "Ihr müsst euch gegen Rassismus und Antisemitismus mit aller Kraft wehren."
    Prof. Dr. Igor Malitskiy (*1925), Ukraine, Überlebender von Auschwitz und Mauthausen: "Ihr müsst euch gegen Rassismus und Antisemitismus mit aller Kraft wehren."
  • Krystyna Budnicka (*1932), Polen, Überlebende von Ghetto Warschau: „Heute erzähle ich aus dieser Zeit, auch um meine Eltern und Geschwister lebendig zu halten. Ich habe kein Grab und kein Foto. Nur meine Erinnerungen.“
    Krystyna Budnicka (*1932), Polen, Überlebende von Ghetto Warschau: „Heute erzähle ich aus dieser Zeit, auch um meine Eltern und Geschwister lebendig zu halten. Ich habe kein Grab und kein Foto. Nur meine Erinnerungen.“
  • Vasyl Michailovsky (*1937), Ukraine, Holocaust-Überlebender: „Ich hatte Glück, zu überleben, andere nicht. Deswegen muss ich meine Geschichte erzählen“.
    Vasyl Michailovsky (*1937), Ukraine, Holocaust-Überlebender: „Ich hatte Glück, zu überleben, andere nicht. Deswegen muss ich meine Geschichte erzählen“.
  • Eva Fahidi-Pusztai (*1925), Ungarn, Auschwitz-Überlebende: „Wir wissen, wie der Hass die menschliche Seele zerstört. Wir wollen nicht mehr hassen, wir lassen uns nicht demoralisieren, wir stehen weit darüber. Das ist unser trauriger Trost“.
    Eva Fahidi-Pusztai (*1925), Ungarn, Auschwitz-Überlebende: „Wir wissen, wie der Hass die menschliche Seele zerstört. Wir wollen nicht mehr hassen, wir lassen uns nicht demoralisieren, wir stehen weit darüber. Das ist unser trauriger Trost“.
  • Zachar Tarasiewitsch (*1934), Belarus, Auschwitz-Überlebender: „Wenn ich nach Auschwitz zurückkomme, bin ich mit Tränen und Blut konfrontiert, die die Erde des Lagers durchdringen. Heute erleben wir, dass sich solche Ereignisse wiederholen“.
    Zachar Tarasiewitsch (*1934), Belarus, Auschwitz-Überlebender: „Wenn ich nach Auschwitz zurückkomme, bin ich mit Tränen und Blut konfrontiert, die die Erde des Lagers durchdringen. Heute erleben wir, dass sich solche Ereignisse wiederholen“.
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Was das Maximilian-Kolbe-Werk tut

Quelle: Nicole Stroth/ Erzdiözese Freiburg

Warum das Erinnern wichtig ist

Quelle: Nicole Stroth/ Erzdiözese Freiburg

Warum ich mich ehrenamtlich engagiere

Aktuelles

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Hilfe für Überlebende
der Osaritschi-Lager
in Belarus
Seminar
"Generationen im Dialog",
Berlin, 21.-23.9.2018
Unser
Geschäftsbericht 2017

RECHENSCHAFT GEBEN

Unser Geschäftsbericht 2017 ist da

18.04.2018     In den Briefen von Überlebenden der Konzentrationslager und Ghettos lesen wir häufig von Einsamkeit und von den großen Sorgen. Die alten, kranken und bettlägerigen NS-Opfer fühlen sich vergessen. Oft ist ihr Alltag trist und von Armut geprägt. Doch ebenso wichtig wie die finanzielle Unterstützung, die sie von uns erhalten, sind die persönlichen Kontakte. Das hören wir immer wieder.

Unsere Arbeit wird nicht weniger. Es leben noch viele hilfsbedürftige ehemalige Häftlinge in Polen und den anderen Ländern Mittelosteuropas. Daher sind wir unseren treuen Spendern und Zuschussgebern dankbar, die uns bei unserer nicht immer einfachen Arbeit zur Seite stehen. So konnten wir mit insgesamt 905.000 Euro im vergangenen Jahr rund 5.300 Menschen in Polen, Weißrussland, Ungarn, Litauen und der Ukraine unterstützen.

In unserem neu erschienenen Geschäftsbericht 2017 möchten wir anhand einiger Beispiele veranschaulichen, wie die Spenden und Zuschüsse eingesetzt wurden.

=> Zum Geschäftsbericht 2017

EINLADUNG ZUR ANMELDUNG

Generationen im Dialog – Aus der und für die eigene Geschichte lernen

10.04.2018     Das Maximilian-Kolbe-Werk und die Maximilian-Kolbe-Stiftung laden 20 Engagierte in der Erinnerungs- und Versöhnungsarbeit zur Teilnahme am Seminar "Generationen im Dialog - Aus der und für die eigene Geschichte lernen" vom 21. bis 23. September 2018 in Berlin ein.

Die Erinnerungs- und Versöhnungsarbeit steht aufgrund des absehbaren Weggangs der Erlebnisgeneration vor einem Wandel und neuen Herausforderungen. Das Maximilian-Kolbe-Werk und die Maximilian-Kolbe-Stiftung wollen diese Situation und die damit verbundenen Zukunftsfragen aufgreifen und einen Dialog zwischen den Generationen, die diese Arbeit gestalten und unterschiedliche Zugänge zu ihr haben, anstoßen. Nähere Informationen und das Kurzprogramm sind im Infoblatt verfügbar.

Anmeldungen werden bis zum 31. Mai 2018 über das Online-Anmeldeformular entgegengenommen.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!

=> Zum Projekt und Anmeldeformular

AKTUELLE SPENDENAKTION

Hilfe für Überlebende der Osaritschi-Lager in Weißrussland

Die soziale Lage vieler Weißrussen ist katastrophal: das Durchschnittseinkommen sinkt, Arbeiter und Studenten sehen in der weißrussischen Planwirtschaft keinerlei Zukunft mehr. Die Armut trifft vor allem die alten Menschen. In vielen Fällen reicht ihre Rente nur für eine äußerst bescheidene Existenz auf dem Land.

So ergeht es auch Lidia Kondral: "Meine Rente reicht nicht für alle Medikamente, die ich so dringend brauche", sagt die 84-jährige Überlebende des Lagers Osaritschi. Lesen Sie mehr dazu in unserem neuen Rundbrief.

Vor kurzem hat unser ehrenamtlicher Mitarbeiter Herbert Meinl Lidia Kondral und andere kranke Überlebende der Osaritschi-Lager in der Region Gomel besucht und ihnen eine finanzielle Beihilfe von 200 Euro überbracht. (=> Zum Bericht) Vor dem Osterfest werden 100 weitere Überlebende ebenfalls von uns unterstützt.

Um diese Osteraktion durchzuführen, sind wir auf breite Unterstützung angewiesen. Bitte helfen Sie den Überlebenden in Weißrussland.


ERINNERN

"Fragt uns, wir sind die letzten..." - Zeitzeugenbesuch in Höchst

16.03.2018      Vom 19. bis 23. März 2018 steht erneut ein Zeitzeugenbesuch im Bistum Mainz an. Sechs Überlebende der NS-Konzentrationslager und Ghettos aus Polen und Belgien werden mit Schülern im Höchst/ Odenwald zusammentreffen. An Begegnungen mit den Zeitzeugen im Koster Höchst nehmen zehn Schulen aus dem Odenwaldkreis teil.

Zu einer öffentlichen Veranstaltung mit Maria Stroinska aus Warschau, Überlebenden des Konzentrationslagers Auschwitz, am 20. März um 19:30 Uhr laden wir alle Interessierten ins Kloster Höchst (Aula) herzlich ein.

Das Projekt wird in enger Kooperation mit dem Bischöflichen Ordinariat Mainz (Dezernate Jugend und Seelsorge) durchgeführt.

=> Zur Pressemitteilung

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