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Ältere Meldungen

Kur für Körper und Geist

Als "Erholung für Körper und Geist" bezeichneten die KZ-Überlebenden die gemeinsamen Tage im renommierten westukrainischen Kurort Truskawez. Vom 7. bis 17. Mai 2017 weilten 15 ehemalige Häftlinge der Konzentrationslager und Ghettos aus Lviv und Ivano-Frankivsk auf Einladung des Maximilian-Kolbe-Werks im Sanatorium "Kryschtalevyj Palac". Begleitet wurde der zehntägige Kuraufenthalt von Ursula Fox, Ehrenamtliche des Maximilian-Kolbe-Werks aus Paderborn.

=> Zum Bericht

SPENDENAUFRUF

Medikamente für KZ-Überlebende in der Ukraine

Der nun drei Jahre andauernde Konflikt in der Ukraine rückt in Deutschland immer weiter in Vergessenheit. Nicht bei uns. Fast täglich stehen wir mit KZ-Überlebenden in den verschiedenen Regionen des Landes in Kontakt. Sie sind - wie die meisten Alten in der Ukraine - die Leidtragenden der Krise.

"Die Qualen werden täglich mehr und Schmerzmittel kann ich mir nicht leisten", klagt Anna Schlykowa (90) in Saporosche. So wie ihr geht es vielen alten Frauen und Männern in der Ukraine: Eine Krankenversicherung gibt es nicht. Medikamente oder Behandlungen muss man selbst bezahlen, und das bei einer Durchschnittsrente von 60 Euro.

Das Maximilian-Kolbe-Werk wird den Überlebenden helfen und ihnen Medikamente und medizinische Hilfsmittel nach Hause liefern.

Bitte unterstützen Sie die KZ-Überlebenden in der Ukraine, damit sie in ihrem letzten Lebensabschnitt leichter und schmerzfreier leben können. Wie Sie mit Ihrer Spende konkret helfen können, erfahren Sie in unserem aktuellen Rundbrief.

HELFEN

Spenden statt Geschenke

30.03.2017     Eine besondere Möglichkeit, Gutes zu tun, ist ein Spendenaufruf anlässlich eines runden Geburtstags, einer Hochzeit oder eines Jubiläums. Diese sog. Anlass-Spende hilft gleich zweimal: Zum einen können wir mit den gesammelten Spenden den alten und kranken KZ- und Ghettoüberlebenden beistehen und gleichzeitig wird unser Hilfswerk und unser Anliegen bekannter.

Es gibt viele Momente im Leben, die jeder gerne mit anderen Menschen in seinem Umfeld teilen möchte. Nutzen Sie die Gelegenheit, um auch andere an Ihrer Freude teilhaben zu lassen. Bitten Sie Ihre Gäste um eine Spende und unterstützen Sie damit die Arbeit des Maximilian-Kolbe-Werks.

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ERINNERN

Zeitzeugenbesuche im Bistum Mainz

17.03.2017     Letzte Woche waren wieder sechs Zeitzeugen des NS-Regimes auf Einladung des Maximilian-Kolbe-Werks und des Bischöflichen Ordinariats Mainz in Höchst zu Besuch. Im Zeitraum 6. bis 10. März kamen sie mit rund 880 Schülern zusammen und schilderten ihnen ihre Erfahrungen aus der Zeit des Nationalsozialismus. "Wir bedanken uns bei Frau Henriette Kretz für ihren Besuch bei uns an der Goetheschule. Sie hat uns heute deutlich gezeigt, dass dieser Teil unserer deutschen Geschichte sich nie wiederholen darf, und indirekt vor dem aktuellen rechtspopulistischen Ruck in Europa gewarnt", sagte ein Schüler nach der Begegnung mit der 82-Holocaust-Überlebenden.

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NEUER RUNDBRIEF ERSCHIENEN

Erinnerungen wachhalten

08.03.2017     "Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen," sagte der Bundespräsident Roman Herzog im Jahr 1999, als er den 27. Januar zum zentralen Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus erklärte. In diesem Geiste haben wir Ende Januar wieder 16 junge Journalisten und drei KZ- und Ghetto-Überlebende zu einem Erinnerungsprojekt nach Oswiecim/Polen eingeladen. Auch der Sächsische Landtag gedachte am 27. Januar der Opfer des Nationalsozialismus und lud unseren Freund und Wegbegleiter Jacek Zieliniewicz aus Polen als Hauptredner für seine Gedenkstunde ein.

Das Maximilian-Kolbe-Werk ist sich bewusst, dass es eine wichtige Aufgabe in der Erinnerungskultur übernimmt, und es steht zu dieser Herausforderung. Das ganze Jahr hindurch bringen wir Jugendliche und Erwachsene mit Überlebenden in Deutschland ins Gespräch, um so die Erinnerung wachzuhalten und für die nächsten Generationen zu bewahren.

Lesen Sie mehr dazu in unserem aktuellen Rundbrief.

EINLADUNG ZUR ÖFFENTLICHEN VERANSTALTUNG

Gespräch mit der Zeitzeugin Henriette Kretz

03.03.2017     "Meine Geschichte ist keine besondere, es ist die Geschichte von eineinhalb Millionen Kindern, die keine Stimme mehr haben, um sie zu erzählen." Dieser Satz stammt von der Holocaust-Überlebenden Henriette Kretz aus dem belgischen Antwerpen.

Am Dienstag, den 7. März 2017 spricht die 82-Jährige vor dem interessierten Publikum im Kloster Höchst (Kirchberg 3, 64739 Höchst im Odenwald). Beginn der Veranstaltung: 19:30 Uhr. Herzlich laden wir Sie dazu ein. => Veranstaltungsplakat

Das Gespräch ist Teil des Zeitzeugenprojekts "Fragt uns, wir sind die Letzten", das vom Maximilian-Kolbe-Werk in Zusammenarbeit mit dem Bischöflichen Ordinariat Mainz in der Zeit vom 6. bis 10. März an Schulen in Hessen durchgeführt wird.

SOZIALMEDIZINISCHES ZENTRUM

Karnevalsfeier für KZ-Überlebende in Lodz

24.02.2017     Gestern wurde im polnischen Lodz Karneval gefeiert. Rund 20 KZ- und Holocaust-Überlebende kamen zu der von unserem Sozialmedizinischen Zentrum ausgerichteten Feier.

Begrüßt wurden die Gäste von den kostümierten und bunt geschminkten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Zentrums, die ein abwechslungsreiches Programm gestalteten. "Viel Gesang, Tanz und lustige Geschichten sorgten für eine ausgelassene Stimmung", berichtet die Zentrumsleiterin Schwester Ewa Tonacka.

Am Ende des Nachmittags waren sich alle einig: "Diese Karnevalsfeier war eine willkommene Abwechslung im Alltag der KZ- und Holocaust-Überlebenden".

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LEHRERFORTBILDUNG

Internationales Seminar "Auschwitz im Unterricht"

13.02.2017     Wie bringt man den Schülern das Thema 'Verbrechen im Nationalsozialismus' näher? Welche Rolle spielen dabei die Zeitzeugen? Wie unterrichtet man das Thema 'Holocaust' in multikulturellen Klassen? Wie sollen sich Schulklassen auf den Besuch der Gedenkstätten vorbereiten, um ihre pädagogischen Angebote sinnvoll nutzen zu können?

Dies sind nur einige Fragen, die 24 Lehrer und Lehramtsanwärter aus Deutschland, Österreich, Litauen, Belarus und der Ukraine vom 13. bis 17. Februar 2017 im Rahmen des Internationalen Fortbildungsseminars "Auschwitz im Unterricht" behandeln. Zum fünften Mal führt das Maximilian-Kolbe-Werk das Seminar in Oswiecim/ Polen durch, an dem auch die Auschwitz-Überlebenden Zdzislawa Wlodarczyk (83) und Jacek Zieliniewicz (90) teilnehmen.

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ERINNERN

"Fragt uns, wir sind die letzten..."

03.02.2017     Unter dem Motto "Fragt uns, wir sind die letzten" gehen Überlebende der NS-Diktatur in deutsche Schulen und berichten den Jugendlichen über das Leid, das sie in den Konzentrationslagern und Ghettos erfahren haben. In diesem Jahr lädt das Maximilian-Kolbe-Werk rund 60 Überlebende zu Zeitzeugenprojekten nach Deutschland ein.

Eine von ihnen ist die 82-jährige Henriette Kretz aus Antwerpen/ Belgien. Geboren in Stanislawow (heute Iwano-Frankiwsk/ Ukraine) in einer jüdischen Familie, musste sie im Alter von nur neun Jahren mitansehen, wie ihre Eltern von den Deutschen erschossen wurden. Henriette überlebte den NS-Terror, indem sie sich in einem Nonnenkloster versteckte. Vor kurzem sprach die ehemalige Französischlehrerin mit Schülern im niedersächsischen Barsinghausen über ihre Erlebnisse.

Doch was ist ihre Motivation, mehrmals im Jahr in Schulklassen zu gehen?

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GEDENKEN

Zum Befreiungstag von Auschwitz

27.01.2017     Vor 72. Jahren, am 27. Januar 1945, wurde das größte Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz von der Roten Armee befreit. Mehr als eine Million Menschen wurden dort ermordet, die meisten davon Juden. Wir gedenken der Opfer und verneigen uns vor den Überlebenden. 

Quelle: Nicole Stroth/ Erzdiözese Freiburg


ERINNERN UND GEDENKEN

Internationale Journalistenbegegnung "Nahaufnahme in Auschwitz 2017"

20.01.2017     Sich gemeinsam erinnern - in einer internationalen Gruppe, im Austausch mit zwei Auschwitz-Überlebenden: Anlässlich des 72. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz kommen vom 23. bis 28. Januar 2017 16 junge Journalisten aus Deutschland, Österreich, Russland und der Ukraine in Oswiecim zusammen, um sich dieser Herausforderung zu stellen. Eine Woche lang werden sie im Rahmen der "Nahaufnahme in Auschwitz 2017" miteinander diskutieren und sich austauschen, die Gedenkstätte besuchen und die Zeitzeugen interviewen. Ihre Erlebnisse und Eindrücke werden die jungen Menschen in journalistischen Beiträgen verarbeiten.

Das Projekt wird im Katholischen Programm für Jugendbegegnungen "Go East" gefördert.

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HELFEN

Weihnachtsfeier und Krankenbesuche in Lviv/ Ukraine

11.01.2017     Anlässlich des orthodoxen Weihnachtsfests veranstaltete das Maximilian-Kolbe-Werk Anfang Januar eine Weihnachtsfeier für rund 30 KZ- und Ghettoüberlebende im westukrainischen Lviv. Dabei erhielten die betagten Frauen und Männer auch ein reichhaltiges Paket mit dringend benötigten Lebensmitteln. Kranke und Bettlägerige wurden zu Hause besucht. Unsere Ehrenamtliche Mitarbeiterin Ursula Fox begleitete die Maßnahme vor Ort. 

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BEGEGNEN

Festtage in Gemeinschaft

23.12.2016     Auch in diesem Jahr möchten wir 114 alleinstehenden und einsamen KZ-Überlebenden in Polen eine Freude machen. Wir laden sie in fünf schön gelegene Gästehäuser in verschiedenen Regionen Polens ein, damit sie dort die Weihnachtstage und den Jahreswechsel in Gemeinschaft verbringen können.

Während des sieben- bis zehntägigen Aufenthalts werden die Senioren liebevoll betreut und erhalten Kuranwendungen. An Weihnachten und zum Jahreswechsel gibt es ein festliches Essen mit einem Unterhaltungsprogramm.

Das Maximilian-Kolbe-Werk dankt der Lucas-Volk-Stiftung in Baden-Baden sehr herzlich für die Unterstützung dieser Aufenthalte.

 HELFEN

Weihnachtspakete für KZ-Überlebende - Ihre Spende hilft!

12.12.2016     "Die Weihnachtspakete für KZ-Überlebende in Kaliningrad sind gepackt", erzählt uns Schwester Ewa Tonacka, Leiterin unseres Sozialmedizinischen Zentrums in Lodz. "Wir haben verschiedene Leckereien in Polen eingekauft, da die Preise in Kaliningrad höher sind". Die Päckchen im Wert von je 30 Euro werden am 22. Dezember an 45 Überlebende überreicht, die das Maximilian-Kolbe-Werk zu einer Adventsfeier eingeladen hat.

"Das Päckchen des Kolbe-Werks ist das einzige Geschenk, das manche ehemalige Häftlinge zu Weihnachten bekommen. Seit Wochen freuen sie sich darauf", sagt der polnische Pfarrer Tadeusz Kaczmarek, der uns bei der Durchführung dieser Maßnahme unterstützt.

Wenn Sie KZ- und Ghettoüberlebenden in Kaliningrad, Polen und der Ukraine Hoffnung und Freude schenken möchten, unterstützen Sie unsere Weihnachtsaktion. Wie Sie konkret helfen können, erfahren Sie auf dieser Seite.

SPENDENAKTION

Rundbrief Dezember 2016 erschienen

05.12.2016    In unserem Weihnachtsrundbrief stellen wir Ihnen Jadwiga Wakulska aus dem polnischen Lublin vor. Durch die Solidarität von Mithäftlingen überlebte sie als Säugling in Auschwitz-Birkenau. Heute hilft die 72-jährige den Überlebenden in ihrer Region. In den Tagen vor Weihnachten besucht sie 65 Kranke und bringt ihnen das Weihnachtspäckchen des Maximilian-Kolbe-Werks.

Mit seinen Weihnachtshilfen steht das Maximilian-Kolbe-Werk rund 2.600 KZ-Überlebenden in Polen, in der Ukraine und in der russischen Enklave Kaliningrad zur Seite.

Lesen Sie mehr dazu in unserem neuen Rundbrief.

21.11.2016     HELFEN

Hilfsprojekt für KZ-Überlebende in der Ukraine

In der Zeit vom 21. bis 24. November besucht das Maximilian-Kolbe-Werk rund 100 Überlebende der Konzentrationslager und Ghettos in der ukrainischen Region Dnipropetrovsk und bringt ihnen finanzielle Beihilfen von je 300 Euro.

"Ich erinnere mich noch gut an Ihren letzten Besuch vor fast zehn Jahren," sagt uns der 77-jährige Holocaust-Überlebende Anatolij Timoschenko am Telefon. "Seitdem hat sich unsere materielle Situation zum Schlechten verändert, vor allem wegen des Krieges in den benachbarten Regionen Donezk und Luhansk. Viele alte Menschen müssen heute mit einer Monatsrente von rund 45 Euro auskommen."

Auch Anna Tschaika (93) haben wir 2007 kennengelernt. Damals kam sie noch zu einem der zentralen Treffen. Heute kann die Überlebende der Konzentrationslager Buchenwald und Ravensbrück ihre Wohnung kaum noch verlassen. Unsere haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen besuchen sie zu Hause.

Für die Auszahlung der Beihilfen muss das Maximilian-Kolbe-Werk 30.000 Euro aufbringen. Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende, damit wir unseren ukrainischen Freunden in großer Not beistehen können.


11.11.2016     ERINNERN

Zeitzeugenprojekt an Freiburger Schulen

"Die Erinnerung wachzuhalten ist unsere Verpflichtung denjenigen gegenüber, die nicht überlebt haben", sagt Fanja Brancovskaja aus Litauen. In der Woche vom 14. bis 18. November 2016 spricht sie mit vier weiteren KZ- und Holocaust-Überlebenden vor Schülern und Studierenden in Freiburg und Umgebung. Gemeinsam mit Julijana Zarchi (Litauen), Dr. Michaela Vidlakova und Vera Weberova (Tschechien) sowie Jacek Zieliniewicz (Polen) besucht sie mehrere Schulen, die Katholische Hochschule sowie ein Jugendhilfeprojekt in Breitnau. =>  Programm

Am 17. November findet um 20 Uhr ein öffentliches Zeitzeugengespräch mit Fanja Brancovskaja an der Universität Freiburg, KG I, HS 1199 statt. Herzlich laden wir alle Interessierten dazu ein. => Veranstaltungsinfo 

Das Projekt wird von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg gefördert.

07.11.2016     ENGAGIEREN

Jahrestagung der Ehrenamtlichen in Freiburg

Vom 28. bis 30. Oktober 2016 fand die jährliche Tagung der ehrenamtlichen Mitarbeiter des Maximilian-Kolbe-Werks statt. Rund 40 ehrenamtlich Engagierte aus ganz Deutschland kamen in Freiburg zusammen, um sich über die geleistete Arbeit im laufenden Jahr auszutauschen sowie künftige Projekte zu planen.

An dieser Stelle möchten wir unseren ehrenamtlichen Mitarbeitern nochmals sehr herzlich für ihr großartiges Engagement für KZ- und Ghettoüberlebende danken.  

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02.11.2016     INTERNATIONALE BEGEGNUNG FÜR JOURNALISTEN

Vielen Dank für Ihre Bewerbung

Das Maximilian-Kolbe-Werk dankt allen jungen Journalisten, die sich um die Teilnahme an unserer Internationalen Begegnung "Nahaufnahme in Auschwitz 2017" vom 23. bis 28. Januar 2017 in Oswiecim/ Polen beworben haben. Wir haben rund 120 Bewerbungen aus Deutschland, Russland, Belarus, Österreich, Bulgarien, China und der Ukraine erhalten und sind über das große Interesse sehr erfreut. Leider haben wir nur 16 Plätze zu vergeben. Alle Bewerber werden bis zum 11. November 2016 informiert, ob sie für die Teilnahme ausgewählt wurden.

19.10.2016     ENGAGIEREN

Jahrestreffen der polnischen Ehrenamtlichen

Zu ihrem traditionellen Jahrestreffen kamen letzte Woche rund 40 polnische Ehrenamtliche (sog. Vertrauenspersonen) des Maximilian-Kolbe-Werks in Lodz zusammen. Vom 11. bis 14. Oktober tauschten sie sich über die Arbeit für KZ- und Ghettoüberlebende in ihren Regionen im zurückliegenden Jahr aus. Auch sieben junge Freiwillige aus Deutschland und der Ukraine, die seit September 2016 für das Kolbe-Werk in Lodz, Gdansk, Lublin und Krakau tätig sind, nahmen am Treffen teil und schilderten die ersten Erfahrungen aus ihrer Arbeit. Das Jahrestreffen wurde durch die Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" gefördert.

10.10.2016     SPENDENAKTION: UKRAINE

Hilfe in großer Not

"Niemand kümmert sich um uns", sagt der 91-jährige Dachau-Überlebende Wasyl Wolodko bei unserem Besuch in der Ukraine. Seine niedrige Rente reicht gerade für eine karge Versorgung mit Lebensmitteln, jedoch nicht für Medikamente.

Eine der Folgen des Krieges im Osten der Ukraine ist die dramatische Verschlechterung der materiellen Situation der Menschen im ganzen Land. Deshalb haben wir vor wenigen Tagen Herrn Wolodko und 187 weiteren ehemaligen Häftlingen in Kiew und Bila Zerkwa eine Beihilfe von je 300 Euro persönlich überbracht. Lesen Sie mehr dazu in unserem neuen Rundschreiben. Bildimpressionen von den Begegnungen in Kiew sind hier verfügbar.

Auch unser nächstes Hilfsprojekt wird uns im November in die Ukraine führen, wo wir 100 Überlebende in Dnepropetrovsk unterstützen werden. Dafür brauchen wir 30.000 Euro.

Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende, damit wir unseren ukrainischen Freunden in großer Not beistehen können.

05.10.2016     EINLADUNG ZUR ANMELDUNG

"Auschwitz im Unterricht" - Fortbildungsseminar für Lehrer

Wie bringt man den Schülern das Thema 'Verbrechen im Nationalsozialismus' näher? Wie unterrichtet man das Thema 'Holocaust' in multikulturellen Klassen? Was können Jugendliche an einem historischen Ort wie Auschwitz lernen? Dies sind nur einige Fragen, die wir im Rahmen unseres Internationalen Seminars 2017 für Lehrer und Lehramtsanwärter "Auschwitz im Unterricht" behandeln möchten.

Das Seminar findet vom 13. bis 17. Februar 2017 in Oswiecim/ Auschwitz (Polen) statt und dient der beruflichen Fortbildung. Anmeldungen werden bis zum 15. November 2016 über ein Online-Formular entgegengenommen.

23.09.2016     ZUM 75. JAHRESTAG DES MASSAKERS VON BABIJ JAR

Deutsch-ukrainische Jugendbegegnung und Hilfsprojekt für KZ- und Ghettoüberlebende in Kiew

Am 29. September jährt sich zum 75. Mal der Jahrestag des Massakers von Babij Jar bei Kiew. Bei dieser, in Deutschland wenig bekannten, Mordaktion verloren 1941 an nur zwei Tagen mehr als 30.000 Juden ihr Leben.

Aus diesem Anlass führt das Maximilian-Kolbe-Werk vom 26. September bis 1. Oktober zwei Projekte in Kiew durch: eine deutsch-ukrainische Jugendbegegnung "Vergessene Opfer" mit 20 Teilnehmenden sowie ein Hilfsprojekt für rund 190 KZ- und Ghettoüberlebende, darunter auch Menschen, die dem Massaker von Babij Jar entkommen konnten. Wir danken der Diözese Rottenburg-Stuttgart für die großzügige Unterstützung unseres Hilfsprojekts.  

Lesen Sie mehr dazu in unserer Medienmitteilung.

12.09.2016     EINLADUNG ZUR BEWERBUNG

Int. Begegnung für Journalisten "Nahaufnahme in Auschwitz 2017"

Das Maximilian-Kolbe-Werk lädt Nachwuchsjournalisten aus Deutschland und anderen Ländern Mittel- und Osteuropas zur Bewerbung um die Teilnahme an der Internationalen Begegnung "Nahaufnahme in Auschwitz 2017" ein.  

Die Begegnung findet vom 23. bis 28. Januar 2017 in Oswiecim (Auschwitz)/ Polen statt und richtet sich an junge Menschen im Alter zwischen 18 und 28 Jahren, die sich im Volontariat oder in einer journalistischen Ausbildung befinden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung über das Online-Formular! Die Bewerbungsfrist endet am 31. Oktober 2016.

01.09.2016     ERINNERN: BEGINN DES 2. WELTKRIEGS VOR 77 JAHREN

"Hass hat nie etwas gebaut"

Am 1. September 1939 begann mit dem deutschen Überfall auf Polen der 2. Weltkrieg. Heute, 77 Jahre später, erfahren wir überall in Deutschland eine starke Zunahme von Fremdenfeindlichkeit und rechtsmotivierten Gewalttaten. Mit Zeitzeugengesprächen an Schulen möchte das Maximilian-Kolbe-Werk dem vorbeugen.  

Zum elften Mal laden wir in Kooperation mit dem Sächsischen Staatsministerium für Kultus Überlebende der Konzentrationslager und Ghettos zu Gesprächen mit Schülern nach Sachsen ein. Nächste Woche werden Maria Slubinska (82) und Alodia Witaszek-Napierala (78) vor Schülern in Leipzig und der Umgebung auftreten. In der Zeit vom 5. bis 9. September sind Gespräche an elf Schulen geplant. Die Erinnerung wachzuhalten verstehen die Zeitzeuginnen als Verpflichtung gegenüber denjenigen, die nicht überlebt haben. Ihr Appell an die Jugendlichen lautet: "Hass hat nie etwas gebaut".

19.08.2016   EINLADUNGEN NACH DEUTSCHLAND

Erholen und Begegnen

Berlin, Hünfeld, Feldberg, Kleve, Köln, München... Rund 80 KZ- und Ghettoüberlebende aus Polen, Estland, Weißrussland und der Ukraine verbringen in diesem Sommer erholsame und begegnungsreiche Tage in Deutschland. Unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter kümmern sich um die Senioren und gestalten das abwechslungsreiche und altersgerechte Programm. Mit diesen Projekten möchten wir zur Versöhnung beitragen und unseren Gästen zeigen, dass ihr Schicksal in Deutschland nicht vergessen ist.

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09.08.2016     STUDIENFAHRT ANLÄSSLICH DES 75. TODESTAGS VON MAXIMILIAN KOLBE

"Auf dem Versöhnungsweg des Hl. Maximilian Kolbe"

Am 14. August jährt sich zum 75. Mal der Todestag unseres Namenspatrons Maximilian Kolbe im Konzentrationslager Auschwitz. Aus diesem Anlass führt das Maximilian-Kolbe-Werk eine Studienfahrt mit mehreren Stationen auf dem Versöhnungsweg des Heiligen durch. Teilnehmer sind ehrenamtlich Engagierte, Spender sowie andere Interessierte.

Die Studienfahrt, die vom 10. bis 15. August dauert, steht unter dem Leitspruch "Selbst hier in Auschwitz dürft ihr eure Feinde nicht hassen". Sie führt vom Kloster Niepokalanow, der einstigen Hauptwirkungsstätte des Hl. Maximilian Kolbe, über Lodz nach Oswiecim in die Gedenkstätte Auschwitz. Dort werden die Teilnehmenden der Lebensgeschichte und dem Versöhnungsgedanken des Heiligen nachgehen und mit KZ- und Ghettoüberlebenden sprechen. Geplant sind auch Einblicke in die Arbeit des Sozialmedizinischen Zentrums unseres Werkes in Lodz. Höhepunkt der Studienfahrt ist die Teilnahme an der Gedenkfeier zum 75. Todestag Pater Kolbes in der Gedenkstätte Auschwitz am Sonntag, 14. August.     Zum Programm

"Ein Leben geprägt vom Geist der Verständigung und Versöhnung": Peter Weiß, Präsident des Maximilian-Kolbe-Werks, erinnert an das Leben und die Taten von Maximilian Kolbe.

20.07.2016     SPENDENAKTION

Helfen – Begegnen – Erinnern

In wenigen Tagen feiert in Krakau Frau Helena Dunicz-Niwinska ihren 101. Geburtstag. Sie ist eine der beiden letzten Überlebenden des Mädchenorchesters von Auschwitz-Birkenau. In unserem neuen Rundbrief stellen wir Ihnen diese bewundernswerte Dame und ihre Geschichte vor.

Um Ihre Spende bitten wir Sie diesmal ganz besonders für 150 ehemalige KZ- und Ghettohäftlinge in Minsk in Weißrussland. Sie leiden sehr unter der wirtschaftlichen Not in diesem autoritär geführten Land. Die Inflation frisst ihre kleinen Renten förmlich auf. Wir unterstützen jeden von ihnen mit einer Beihilfe von 300 Euro.

Mehr dazu lesen Sie in unserem neuen Rundbrief.  

Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende


13.07.2016   BEGEGNEN

Erinnerung als Grundlage der Versöhnung

Der Freiburger Erzbischof Stephan Burger begrüßte dieser Tage KZ- und Ghettoüberlebende aus Polen. Auf Einladung des Maximilian-Kolbe-Werks verbrachten sie einen 14-tägigen Erholungsurlaub im Kloster St. Trudpert im Münstertal. Der Erzbischof empfing die Gäste mit den Worten: "Diese Begegnung verdeutlicht, dass wir über Grenzen hinweg miteinander verbunden sind." Er betonte auch, dass das angerichtete Unrecht, welches die ehemaligen KZ- und Ghettohäftlinge in ihrer Kindheit erleben mussten, durch nichts wieder gutzumachen sei. "Es ist gut, dass die Erinnerung daran erhalten bleibt, damit sich das, was Sie erleben mussten, sich nie mehr wiederholt." Dass der Friede über Grenzen hinweg wachse, sei ein bleibender Auftrag für die Politik und für die Kirche. Er dankte deshalb dem Maximilian-Kolbe-Werk, welches mit seiner Arbeit dazu beiträgt, Versöhnung zu leben und zu gestalten.


29.06.2016     BEGEGNEN

Geboren im Konzentrationslager: KZ-Überlebende zu Besuch in München

Zbigniew Stasiak kam am 12. Februar 1945 im Konzentrationslager Ravensbrück zur Welt. Seine Mutter Aniela wurde aufgrund ihres Engagements im polnischen Untergrund verhaftet und kam im August 1944 - damals bereits schwanger - ins KZ Ravensbrück. "Meine Mutter hat mir erzählt, dass aus Kleidungsfetzen ein Anzug für mich genäht wurde", sagt Zbigniew Stasiak, der heute im polnischen Plock lebt. "Ich wurde tagsüber von fremden Häftlingen mit dem Nötigsten versorgt". Das Maximilian-Kolbe-Werk hat Zbigniew Stasiak und elf weitere polnische Frauen und Männer, die wie er in einem Konzentrationslager geboren wurden, zu einem Erholungs- und Begegnungsaufenthalt nach München eingeladen. Der Aufenthalt wird von der Lotterie "GlücksSpirale" gefördert.

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16.06.2016     HELFEN: 75. JAHRESTAG DES ÜBERFALLS AUF DIE SOWJETUNION

Wir brauchen Ihre Unterstützung: Hilfsprojekt in Belarus

Vor 75 Jahren, am 22. Juni 1941, begann die deutsche Wehrmacht ihren Eroberungs- und Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion, dem allein auf sowjetischer Seite 27 Millionen Menschen zum Opfer fielen. Heute leben noch etliche tausend ehemalige Häftlinge deutscher Konzentrationslager und Ghettos in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion. Jetzt, in Alter und Krankheit, brauchen sie unsere Hilfe. Mit einem Hilfs- und Begegnungsprojekt vom 20. bis 23. Juni unterstützt das Maximilian-Kolbe-Werk rund 160 ehemalige Häftlinge in Minks/ Belarus mit einer finanziellen Beihilfe von 300 Euro. Auf dieser Seite möchten wir Ihnen Menschen vorstellen, die sich auf unseren Besuch freuen.

Das Maximilian-Kolbe-Werk zahlt im Rahmen dieses Projekts Beihilfen in Höhe von 48.000 Euro aus. Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende!


08.06.2016     ERINNERN

Zeitzeugenprojekt mit Éva Fahidi-Pusztai

Das Maximilian-Kolbe-Werk führt im Zeitraum 6.-11. Juni 2016 ein Zeitzeugenprojekt in der Region Hochrhein durch. Als Zeitzeugin spricht Éva Fahidi-Pusztai (90) aus Budapest, eine jüdische Überlebende der Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau und Buchenwald, vor Schülern in Waldshut-Tiengen, St. Blasien und Wettingen (Schweiz). Neben Begegnungen an Schulen fand am 7. Juni ein öffentliches Zeitzeugengespräch im Kolleg St. Blasien statt.

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23.05.2016        EINLADUNG ZUR ANMELDUNG

Deutsch-Ukrainische Jugendbegegnung in Kiew/ Ukraine

Anlässlich des 75. Jahrestags des Massakers von Babij Jar bei Kiew, dem am 29. und 30. September 1941 mehr als 30 000 Juden zum Opfer fielen, lädt das Maximilian-Kolbe-Werk zu einer deutsch-ukrainischen Jugendbegegnung ein. Das Treffen findet vom 26. September bis 1. Oktober 2016 in Kiew/ Ukraine statt. Zur Teilnahme eingeladen sind Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 18 und 29 Jahren. Weitere Informationen und das vorläufige Programm sind in der Info-Broschüre verfügbar. Der Anmeldeschluss ist der 20. Juni 2016.

Zum Online-Anmeldeformular


18.05.2016     BEGEGNEN

Polnische KZ-Überlebende im Bistum Fulda zu Besuch

Tadeusz Kowalski aus Warschau hat die Konzentrationslager Auschwitz und Buchenwald überlebt. Am 15. Mai ist er 90 Jahre alt geworden. Diesen besonderen Ehrentag hat er in Deutschland gefeiert. Gemeinsam mit fünf weiteren polnischen KZ-Überlebenden verbringt er zurzeit Tage der Erholung und Begegnung im hessischen Hünfeld. Der 18-tägige Aufenthalt wird vom Maximilian-Kolbe-Werk in Kooperation mit dem Caritasverband der Diözese Fulda organisiert. Einer der Höhepunkte des Programms war der Empfang durch den Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen, der auch Vizepräsident des Maximilian-Kolbe-Werks ist.  MEHR =>


04.05.2016     HELFEN UND BEGEGNEN

Kuraufenthalt für KZ-Überlebende in der Ukraine

In diesem Jahr stellt das Maximilian-Kolbe-Werk rund 380 KZ- und Ghettoüberlebenden in Polen und anderen Ländern Mittel- und Osteuropas Kurplätze zur Verfügung. Das Angebot wohnortnaher, begleiteter Kuren soll die Gesundheit der Überlebenden verbessern und den mangelhaften Zustand der medizinischen Versorgung in diesen Ländern ausgleichen. Vor wenigen Tagen ging in der Ukraine ein 14-tägiger Kuraufenthalt zu Ende, an dem auch die bald 98-jährige Ravensbrück-Überlebende Irina Schul teilnahm. "Wenn das Kolbe-Werk nächstes Jahr wieder eine Kur organisiert, rufen Sie mich an",- sagte sie zum Abschied.

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26.04.2016     ERINNERN UND GEDENKEN

71 Jahre nach der Befreiung

Im April 1945 erlebten die zahllosen gequälten und erniedrigten Menschen in vielen nationalsozialistischen Konzentrationslagern die Befreiung. Auch der aus jüdischer Familie stammende Leon Weintraub wurde Ende April 1945 befreit, nachdem er sechs Jahre lang im Ghetto Litzmannstadt und in den Konzentrationslagern Auschwitz, Groß-Rosen, Flossenbürg und Natzweiler/ Kommando Offenburg gelitten hatte.

71 Jahre nach der Befreiung ist der mittlerweile 90-Jährige wieder in Deutschland. Der pensionierte Gynäkologe reiste aus Stockholm an, um an der Gedenkveranstaltung anlässlich des Befreiungstags des KZ Flossenbürg teilzunehmen. Einige Tage später sprach Dr. Weintraub vor Jugendlichen an einer Offenburger Schule über seinen Leidensweg und über die ersehnte Befreiung. Auch in unserer Geschäftsstelle in Freiburg schaute er auf eine Tasse Kaffee vorbei, um - wie er sagt - "Freunde zu besuchen".


18.04.2016     FORTBILDUNG FÜR EHRENAMTLICHE

Der Umgang mit traumatisierten Menschen

Wie geht man mit traumatisierten Menschen um? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Fortbildungsseminars für ehrenamtliche Mitarbeiter des Maximilian-Kolbe-Werks vom 11. bis 13. April 2016 in Höchst/ Odenwald.

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15.04.2016     BEGEGNEN

Kaffeenachmittag für KZ-Überlebende in Lemberg

Aus Anlass des Internationalen Tags der Befreiung der KZ-Häftlinge, der jährlich am 11. April begangen wird, kamen im Medico-Sozialen Zentrum des Ukrainischen Roten Kreuzes im ukrainischen Lwiw/ Lemberg die in der Stadt lebenden KZ- und Ghettoüberlebenden zu einem Kaffeenachmittag zusammen.

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08.04.2016     EINLADUNG ZUR ANMELDUNG

Studienfahrt auf dem Versöhnungsweg des Heiligen Maximilian Kolbe

Das Maximilian-Kolbe-Werk lädt Ehrenamtliche, Spenderinnen und Spender sowie alle Interessierte ein, an einer Studienfahrt auf dem Versöhnungsweg des Hl. Maximilian Kolbe vom 10. bis 15. August 2016 teilzunehmen. Anlass ist der 75. Todestag unseres Namenpatrons am 14. August.

Anmeldeschluss ist der 31. Mai 2016. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!

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21.03.2016     SPENDENAKTION

Hilfe in Alter und Krankheit - Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende!

Wieslawa Grzadziela (78) und Weronika Jung (89) aus Danzig/ Polen sind wie viele andere KZ- und Ghettoüberlebende alleinstehend und brauchen in ihrem letzten Lebensabschnitt Fürsorge und Hilfe im Alltag und in der häuslichen Pflege. Dafür sind sie auf Unterstützung des Maximilian-Kolbe-Werks angewiesen, denn ihre Renten alleine reichen dafür nicht aus. Die beiden Frauen stellen wir Ihnen in unserem Ostermailing vor.

Wir helfen gezielt kranken und bettlägerigen KZ- und Ghettoüberlebenden und verstärken derzeit unsere Angebote zur häuslichen Pflege in vielen Regionen Polens. Im Durchschnitt unterstützt das Maximilian-Kolbe-Werk einen Pflegebedürftigen mit 120 Euro monatlich.

Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende.


14.03.2016     ZEITZEUGENGESPRÄCHE MIT KZ-ÜBERLEBENDEN IN DER ORTENAU

Erinnern für die Zukunft

Vom 14. bis 18. März 2016 findet in der Region Ortenau ein Zeitzeugenprojekt mit den polnischen Überlebenden Alodia Witaszek-Napierala (*1938) und Jacek Zieliniewicz (*1926) an sechs Schulen statt. Neben Schulbesuchen gab es am 14. März 2016 ein öffentliches Zeitzeugengespräch im Kloster der Franziskanerinnen in Gengenbach. Mit den Berichten über ihr persönliches Schicksal wollen die beiden Zeitzeugen jungen Menschen aufzeigen, wohin Fremdenhass und Intoleranz führen können.

Das Projekt wird durch die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg gefördert.


01.03.2016     HELFEN IN DER UKRAINE

Erholung vom krisengeschüttelten Alltag

Vor wenigen Tagen erreichte uns ein Brief aus der Ukraine. Er stammt von einer Teilnehmerin des vom Maximilian-Kolbe-Werk organisierten Erholungsaufenthalts für 17 alleistehende KZ- und Ghettoüberlebende in Lviv/ Lemberg. Darin steht:

"Nach meiner Rückkehr nach Hause war ich zunächst mit anderen Sachen beschäftigt. Wegen der andauernden Wirtschaftskrise ist unser Alltag von materiellen Sorgen und ständiger Angst um die Zukunft geprägt. Nun möchte ich - wenn auch sehr spät - den engagierten Menschen im und um das Maximilian-Kolbe-Werk für die schönen Tage in Truskawez danken."

Der Sanatoriumsaufenthalt im Kurort Truskawez nahe Lemberg war Teil unserer Weihnachtsaktion in der Ukraine. Ursula Fox, die die Aktion ehrenamtlich begleitete, hat ihre Eindrücke mit uns geteilt.

Zu den Bildimpressionen

22.02.2016     FORTBILDUNG

Int. Seminar für Lehrer "Auschwitz im Unterricht"

Wie bringt man den Schülern das Thema 'Verbrechen im Nationalsozialismus' näher? Wie unterrichtet man das Thema 'Holocaust' in multikulturellen Klassen? Was können Jugendliche an einem historischen Ort wie Auschwitz lernen? Dies sind nur einige Fragen, die 26 Lehrer und Lehramtsanwärter aus Deutschland, Belarus und der Ukraine vom 22. bis 26. Februar 2016 im Rahmen des Int. Fortbildungsseminars "Auschwitz im Unterricht" behandeln. Zum vierten Mal führt das Maximilian-Kolbe-Werk das Seminar in Oswiecim/ Polen durch, an dem auch die Auschwitz-Überlebende Zdzislawa Wlodarczyk (82) teilnimmt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bildergalerie

Rundgang durch das ehemalige Stammlager (c) Stefan QuerlRundgang durch das ehemalige Stammlager (c) Stefan QuerlRundgang durch das ehemalige Stammlager (c) Wolfgang GerstnerRundgang durch das ehemalige Stammlager (c) Wolfgang GerstnerRundgang durch das ehemalige Stammlager (c) Wolfgang GerstnerRundgang durch das ehemalige Stammlager (c) Wolfgang GerstnerDie Shoah-Ausstellung im ehemaligen Block 27 (c) Stefan QuerlDie Shoah-Ausstellung im ehemaligen Block 27 (c) Stefan QuerlZdzislawa Wlodarczyk schildert ihre Zeit als Häftling in der Kinderbaracke von Auschwitz-Birkenau (c) Stefan QuerlZdzislawa Wlodarczyk schildert ihre Zeit als Häftling in der Kinderbaracke von Auschwitz-Birkenau (c) Stefan QuerlProjekt- und Unterrichtsbörse (c) Stefan QuerlProjekt- und Unterrichtsbörse (c) Stefan QuerlErfahrungen austauschen (c) Stefan QuerlErfahrungen austauschen (c) Stefan QuerlImpulse geben (c) Stefan QuerlImpulse geben (c) Stefan QuerlVoneinander lernen (c) Stefan QuerlVoneinander lernen (c) Stefan QuerlProjekt- und Unterrichtsbörse (c) Stefan QuerlProjekt- und Unterrichtsbörse (c) Stefan QuerlImpulse geben (c) Stefan QuerlImpulse geben (c) Stefan QuerlEigene Schulprojekte vorstellen (c) Stefan QuerlEigene Schulprojekte vorstellen (c) Stefan QuerlVoneinander lernen (c) Stefan QuerlVoneinander lernen (c) Stefan QuerlErfahrungen austauschen (c) Stefan QuerlErfahrungen austauschen (c) Stefan QuerlImpulse geben (c) Stefan QuerlImpulse geben (c) Stefan QuerlEigene Schulprojekte vorstellen (c) Stefan QuerlEigene Schulprojekte vorstellen (c) Stefan Querl

11.02.2016   ZEITZEUGENPROJEKTE

"Fragt uns, wir sind die letzten..."

Unter dem Motto "Fragt uns, wir sind die letzten" gehen Überlebende der NS-Diktatur in deutsche Schulen und berichten den Jugendlichen über das Leid, das sie in den Konzentrationslagern und Ghettos erfahren haben.

In diesem Jahr lädt das Maximilian-Kolbe-Werk rund 70 Überlebende zu Zeitzeugenprojekten nach Deutschland ein. Eine von ihnen ist die 81-jährige Holocaust-Überlebende Henriette Kretz aus Belgien. 

Was ist ihre Motivation, mehrmals im Jahr in Schulklassen zu gehen?

Quelle: Nicole Stroth/ Erzdiözese Freiburg

04.02.2016     LEBENSZEUGNISSE

Stimmen der Zeit

Alina Dabrowska, Zdzislawa Wlodarczyk, Jacek Zieliniewicz und Leon Weintraub haben Auschwitz überlebt. Ende Januar kehrten sie an den Ort ihres Leidens zurück, um junge Journalisten an ihrer leidvollen Vergangenheit teilhaben zu lassen.

Nicole Stroth/ Erzdiözese Freiburg hielt ihre persönlichen Erinnerungen fest.

Quelle: Nicole Stroth/ Erzdiözese Freiburg

27.01.2016     GEDENKTAG AN DIE OPFER DES NATIONALSOZIALISMUS

Gemeinsam erinnern

Sich gemeinsam erinnern - in einer internationalen Gruppe, im Austausch mit fünf Zeitzeugen: Anlässlich des 71. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz sind 24 junge Journalisten aus neun verschiedenen Ländern in Oswiecim zusammengekommen, um sich dieser Herausforderung zu stellen. Eine Woche lang haben sie im Rahmen der "Nahaufnahme in Auschwitz 2016" miteinander diskutiert und sich ausgetauscht, die Gedenkstätte besucht und Zeitzeugen interviewt.

Ihre Erlebnisse und Eindrücke halten sie auf der Projektseite fest, wo auch die ersten journalistischen Beiträge verfügbar sind.  

20.01.2016     INTERNATIONALE BEGEGNUNG FÜR JOURNALISTEN

„Nahaufnahme in Auschwitz 2016"

Vor bald 71. Jahren wurde das größte Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz befreit. Immer weniger Opfer der NS-Terrorherrschaft leben noch und können von ihrem Schicksal berichten. Doch was geschieht, wenn die Stimmen der Überlebenden der Konzentrationslager und Ghettos verstummen? Und wie können ihre persönlichen Zeugnisse vor dem Vergessen bewahrt werden?

Diesen Fragen werden vom 22. bis 28. Januar 2016 25 junge Journalisten aus Deutschland und sieben weiteren europäischen Ländern im Rahmen der siebten Internationalen Begegnung unter dem Titel "Nahaufnahme in Auschwitz 2016" nachgehen. Sie werden mit fünf ehemaligen Auschwitz-Häftlingen aus Polen und Schweden in Oswiecim/ Polen zusammenkommen und intensive Gespräche führen. Höhepunkt der Veranstaltung ist die gemeinsame Teilnahme an der Gedenkfeier zum 71. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz am 27. Januar, dem Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus.

Auf der Projektseite werden die Nachwuchsjournalisten Sie regelmäßig über den Projektverlauf informieren.

18.01.2016     KRANKENBESUCHE 

"Besuch bei Freunden" - Deutsche Schüler auf Versöhnungsfahrt in Polen

Einmal jährlich machen sich Schüler und Lehrer des Jack-Steinberger-Gymnasiums Bad Kissingen in Zusammenarbeit mit dem Maximilian-Kolbe-Werk auf den Weg, um kranke KZ- und Ghettoüberlebende in der polnischen Stadt Walbrzych zu besuchen. Der mittlerweile 23. "Besuch bei Freunden" fand vom 19. bis 22. November 2015 statt. Um die Organisation des Besuches vor Ort kümmerten sich die Ravensbrück-Überlebende und Vertrauensfrau des Maximilian-Kolbe-Werks, Frau Leokadia Slopiecka, sowie Herr Leopold Stempowski vom Deutschen Kulturverein. Lesen Sie mehr dazu auf dieser Seite.

"Nahaufnahme in Auschwitz 2016" - Nachwuchsjournalisten stellen sich vor

11.01.2016   In Kürze beginnt in Oswiecim/ Auschwitz unsere siebte Internationale Begegnung für Nachwuchsjournalisten "Nahaufnahme in Auschwitz 2016". 25 junge Menschen aus Deutschland und sieben anderen europäischen Ländern werden vom 22. bis 28. Januar 2016 an der Begegnung teilnehmen.  Die Nachwuchsjournalisten wurden aus 185 Bewerbern ausgewählt.

Auf dieser Seite stellen sie sich vor.

02.01.2016     WEIHNACHTSAKTION

Hilfe für ehemalige KZ-Häftlinge in der Ukraine

Unser erstes Hilfsprojekt im Jahr 2016 richtet sich an KZ- und Ghettoüberlebende in der Westukraine. In der Zeit der schweren Wirtschaftskrise als Folge des Konflikts im Osten des Landes laden wir eine Gruppe von 18 bedürftigen Senioren zu einem Erholungsaufenthalt im westukrainischen Kurort Truskawez ein. Begleitet wird das Projekt von der Leiterin unseres Sozialmedizinischen Zentrums im polnischen Lodz Sr. Ewa Tonacka sowie von der russischsprachigen Ehrenamtlichen aus Paderborn Dr. Ursula Fox.

Am 5. Januar, im Vorfeld des orthodoxen Weihnachtsfests, richten wir für 70 KZ- und Ghettoüberlebende in den Regionen Lviv und Ivano-Frankivsk eine Weihnachtsfeier aus. Nach dem festlichen Weihnachtsessen werden unsere Gäste auch ein Paket mit Lebensmitteln erhalten, denn viele von ihnen können sich mit ihrer kargen Rente nur noch das Allernötigste leisten. Kranke und Bettlägerige, die an der Feier nicht teilnehmen können, werden von unseren Ehrenamtlichen zu Hause besucht.

Frohe und gesegnete Weihnachten!

22.12.2015   Das Maximilian-Kolbe-Werk wünscht allen frohe und gesegnete Weihnachten und ein gesundes und friedvolles Neues Jahr 2016!

Unsere diesjährige Weihnachtskarte, die im Advent mit einem kleinen Geschenk zu rund 2.300 KZ- und Ghettoüberlebenden in Polen gebracht wurde, zeigt in diesem Jahr das Motiv "Flucht nach Ägypten im Auge Gottes". Die Holzschnitzarbeit ist in einer Baumwurzel in Form eines Auges gefertigt.

Auch heute sind viele Menschen auf der Flucht vor Krieg, Gewalt und Feindseligkeit. Sie suchen Hilfe und Schutz. Die Überlebenden der Konzentrationslager und Ghettos kennen das. Auch sie haben in jungen Jahren großes persönliches Leid, Gewalt und Feindseligkeit erfahren müssen. Das Maximilian-Kolbe-Werk steht ihnen zur Seite, ganz besonders jetzt in Alter und Krankheit.

Weihnachtspakete für Überlebende der Roma-Verfolgung

14.12.2015   Auch in diesem Jahr organisiert das Maximilian-Kolbe-Werk gemeinsam mit der Roma-Vereinigung "Rom Som" ein kleines Weihnachtsprojekt für alte und kranke Überlebende des Völkermords an den Roma in Uzhgorod/ Ukraine. Aladar Pap (rechts im Bild), der Vorsitzende der Vereinigung, kümmert sich seit vielen Jahren um die ukrainischen Roma in Transkarpatien. In den Tagen vor Weihnachten werden 100 Roma-Überlebende von uns ein Paket mit Lebensmitteln bekommen. Herr Pap wird allen das Paket persönlich überbringen.

Über weitere Weihnachtsprojekte des Maximilian-Kolbe-Werks erfahren Sie auf dieser Seite.

Wandern für einen guten Zweck

04.12.2015   Zum neunten Mal fand am Maximilian-Kolbe-Gymnasium im nordrhein-westfälischen Wegberg im Sommer 2015 die große "Sponsorenwanderung" statt. Am 10. Juni wanderten die Schüler gemeinsam mit ihren Lehrern mehrere Kilometer für den guten Zweck. Die erwanderten Gelder kommen den von der Schülerschaft gewählten sozialen Projekten sowie vier Vereinen zugute. Auch das Maximilian-Kolbe-Werk wurde mit einer Spende bedacht. Bei der symbolischen Scheckübergabe am 26. November 2015 wurde unser Werk durch Hans-Peter Bünz, ehrenamtlicher Mitarbeiter aus Essen, vertreten.

Lesen Sie den ausführlichen Bericht auf der Webseite des Maximilian-Kolbe-Gymnasiums Wegberg.

Den Menschen nahe sein: Bitte unterstützen Sie unsere Weihnachtsaktion mit Ihrer Spende

30.11.2015   Niemand ist an Weihnachten gerne allein. Gerade alte und kranke Menschen freuen sich, wenn man an sie denkt: „Ich kann nicht mehr laufen, aber Ihr kommt zu mir. Das ist für mich das schönste Weihnachtsgeschenk“, sagt der 93-jährige Wojciech Drewniak in Vorfreude auf den Besuch des Maximilian-Kolbe-Werks.

Wir wollen den KZ- und Ghettoüberlebenden in diesen Tagen besonders nahe sein: Unsere Ehrenamtlichen besuchen die Kranken und Hochbetagten zu Hause in ihren Wohnungen. Sie bringen ihnen ein Weihnachtspäckchen mit Lebensmitteln und gute Wünsche unserer Spender. Alleinstehende und Einsame können die Feiertage in Gemeinschaft verbringen. Und ehemalige Häftlinge in akuten Notsituationen unterstützen wir mit finanziellen Beihilfen.

Mehr über unsere Weihnachtsaktion lesen Sie auf dieser Seite oder in unserem neuen Rundbrief, in dem wir Ihnen auch Herrn Drewniak näher vorstellen.     

Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende.

Eindrücke von der Geschichtswerkstatt "Brückenbau vor dem Weltjugendtag"

26.11.2015   Als Einstimmung auf den Weltjugendtag 2016 veranstaltete das Maximilian-Kolbe-Werk in Kooperation mit dem Geschichtsort Villa ten Hompel, Münster, vom 19. bis 22. November 2015 in Oswiecim und Krakau/ Polen eine Geschichtswerkstatt unter dem Titel "Brückenbau vor dem Weltjugendtag".

20 junge Erwachsene und Seelsorger aus Bistümern und Jugendverbänden setzten sich vier Tage lang mit dem wechsel- und häufig leidvollen Verhältnis von Polen und Deutschen auseinander. Das Programm beinhaltete u.a. eine Führung durch die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau, eine Begegnung mit der polnischen Auschwitz-Überlebenden Zdzislawa Wlodarczyk sowie einen Besuch im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki, dem geistlichen Zentrum des Weltjugendtags 2016. 

Erfahrungsberichte von Teilnehmenden sowie eine Bildergalerie finden Sie auf dieser Seite.

Jetzt bewerben - Lehrerseminar "Auschwitz im Unterricht", 22.-26. Februar 2016, Oswiecim/ Polen

 20.11.2015   Wie bringt man den Schülern das Thema 'Verbrechen im Nationalsozialismus' näher? Wie unterrichtet man das Thema 'Holocaust' in multikulturellen Klassen? Was können Jugendliche an einem historischen Ort wie Auschwitz lernen? Dies sind nur einige Fragen, die wir im Rahmen unseres Internationalen Fortbildungsseminars für Lehrer und Lehramtsanwärter "Auschwitz im Unterricht" behandeln möchten.

Bewerbungen können noch bis zum 30. November 2015 über ein Online-Formular eingereicht werden.

Hilfs- und Begegnungsprojekt in Belarus

13.11.2015   In dieser Woche besuchte das Maximilian-Kolbe-Werk KZ- und Ghettoüberlebende in Belarus/ Weißrussland.

Mit dem Hilfs- und Begegnungsprojekt in der Region Witebsk im Norden des Landes wurden rund 140 Überlebende unterstützt. Jeder von ihnen erhielt eine finanzielle Beihilfe von 300 Euro. In den Städten Witebsk und Polozk fanden vier Begegnungstreffen statt. Schwerkranke und Bettlägerige wurden von unseren haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen zu Hause besucht.

Unser herzlicher Dank geht an die Diözese Rottenburg-Stuttgart, die das Projekt mit 25.000 Euro unterstützt.

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Krankenbesuche in Polen

06.11.2015   Während der Jahrestagung der Ehrenamtlichen in Freiburg berichteten die Studentinnen Janina und Melissa Hehnen von ihren Besuchen bei kranken KZ-Überlebenden in der polnischen Stadt Jelenia Gora.

Gemeinsam mit ihrer Großmutter Monika Hehnen, Tochter des Gründers des Maximilian-Kolbe-Werks Alfons Erb, waren sie Ende September eine Woche lang in Polen. Janina begleitete ihre Großmutter zum ersten Mal. Für ihre Cousine Melissa war es bereits das zweite Krankenbesuchsprojekt. Beeindruckt und überwältigt waren die jungen Frauen von dem herzlichen Empfang und der polnischen Gastfreundschaft.

Ihr Fazit nach 17 Krankenbesuchen lautet: "Die Menschen bauen zu viele Mauern und zu wenig Brücken. Sicherlich kann man mit solchen Besuchsprojekten einige Mauern einreißen".

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Jahrestagung der Ehrenamtlichen in Freiburg

02.11.2015   Vom 30. Oktober bis 1. November 2015 fand in Freiburg die traditionelle Jahrestagung der ehrenamtlichen Mitarbeiter des Maximilian-Kolbe-Werks statt. Ehrenamtliche aus ganz Deutschland kamen zusammen, um sich über die geleistete Arbeit im laufenden Jahr auszutauschen sowie künftige Projekte zu planen.

Lesen Sie mehr dazu auf dieser Seite.

Ehrenamtliches Engagement hat im Maximilian-Kolbe-Werk eine lange Tradition. In Deutschland engagieren sich rund 80 Bürger für unser Werk. Suchen auch Sie ein spannendes Ehrenamtsprojekt? Hier können Sie sich über die Möglichkeiten des Engagements im Maximilian-Kolbe-Werk informieren.

"Erinnern für die Zukunft" - Zeitzeugenprojekt in Freiburg

26.10.2015   Letzten Freitag ging das Zeitzeugenprojekt in Freiburg zu Ende. Die KZ- und Ghettoüberlebenden Vera Weberova und Dr. Michaela Vidlakova aus der Tschechischen Republik, Jacek Zieliniewicz aus Polen und Dr. Leon Weintraub aus Schweden besuchten vom 19. bis 23. Oktober 2015 sieben Schulen in Freiburg und Umgebung sowie ein Jugendhilfeprojekt in Breitnau. Auch ein Zeitzeugengespräch mit mehr als 200 Studierenden der Katholischen Hochschule Freiburg stand auf dem Programm.

Am 21. Oktober 2015 fand außerdem eine öffentliche Veranstaltung mit Dr. Leon Weintraub an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg statt. Rund 250 Studierende und andere Interessierte folgten der Einladung des Maximilian-Kolbe-Werks. 

Mehr Informationen dazu sowie eine kleine Bilderauswahl finden Sie auf dieser Seite.

Insgesamt wurden mit dem Projekt rund 2000 junge Menschen erreicht. Mit ihren Berichten wollen die Zeitzeugen die mahnende Erinnerung an die Zeit des Nationalsozialismus wachhalten und junge Menschen zur Gestaltung einer friedlichen Zukunft motivieren.

Begleitet wurde das Zeitzeugenprojekt von Ehrenamtlichen des Maximilian-Kolbe-Werks.

Ein Radiobeitrag über das Projekt, erstellt von Nicole Stroth, Stabsstelle Kommunikation des Erzbistums Freiburg, lief am 23.10.15 bei baden.fm (1:39 min)

Einladung zur Bewerbung - Int. Begegnung 2016 für Nachwuchsjournalisten

21.10.2015   Das Maximilian-Kolbe-Werk lädt Nachwuchsjournalisten aus Deutschland und anderen Ländern Mittel- und Osteuropas zur Bewerbung um die Teilnahme an der Int. Begegnung "Nahaufnahme in Auschwitz 2016" ein.  

Die Begegnung findet vom 22. bis 28. Januar 2016 in Oswiecim (Auschwitz), Polen statt und richtet sich an junge Menschen, die sich im Volontariat oder in einer journalistischen Ausbildung befinden. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Infoblatt.

Die Bewerbungsfrist endet am 30. November 2015. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Zum Online-Bewerbungsformular

Einladung zur Bewerbung - Int. Begegnung 2016 für Lehrer und Lehramtsanwärter

14.10.2015   Das Maximilian-Kolbe-Werk lädt Lehrer und Lehramtsanwärter aus Deutschland und anderen Ländern Mittel- und Osteuropas zur Bewerbung um die Teilnahme an der Int. Begegnung "Auschwitz im Unterricht" 2016 ein.  

Die Begegnung findet vom 22. bis 26. Februar 2016 in Oswiecim (Auschwitz), Polen statt und dient der beruflichen Fortbildung. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Infoblatt.

Die Bewerbungsfrist endet am 30. November 2015. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Zum Online-Bewerbungsformular

"Wir sind wie eine große Familie geworden" - Kuraufenthalt für KZ-Überlebende in Weißrussland

09.10.2015   18 KZ- und Ghettoüberlebende in Weißrussland nahmen im September an einem wohnortnahen Sanatoriumsaufenthalt im Kurhaus Sosny, rund 150 km nördlich der Hauptstadt Minsk, teil. Für jeden Teilnehmer (Jahrgänge 1933 bis 1941) wurde ein individueller Kurplan erstellt, der täglich medizinische Anwendungen bzw. Heilbehandlungen umfasste.

Die anwendungsfreie Zeit diente dem näheren Kennenlernen und dem Austausch der Kurgäste. Wie der ehrenamtliche Projektbegleiter Herbert Meinl aus Friedrichshafen (s. Bild) berichtet, herrschte in der Gruppe "eine entspannte, freundliche, mit Lachen und Singen angefüllte Atmosphäre". Eine Kurteilnehmerin sagte am Ende des zweiwöchigen Aufenthaltes: "Wir sind wie eine große Familie geworden".

In diesem Jahr ermöglicht das Maximilian-Kolbe-Werk rund 150 Überlebenden in Weißrussland, Ungarn und der Ukraine einen Kuraufenthalt im Rahmen von insgesamt sieben Projekten. Eine weitere Kur für 18 Überlebende in Russland ist noch in Planung. Darüber hinaus stellt das Werk 220 Kurplätze für Betroffene in Polen in landesweit zehn Kurhäusern zur Verfügung.

Austausch zwischen Jung und Alt

05.10.2015   Neun junge Freiwillige, sechs aus Deutschland und drei aus der Ukraine, sind seit September 2015 für das Maximilian-Kolbe-Werk in den polnischen Städten Lodz, Gdansk, Lublin, Krakau, Warschau und Wroclaw tätig. Ein Jahr werden sie sich um alte und kranke KZ- und Ghettoüberlebende kümmern. Gewinnen konnten wir die jungen Menschen erneut mit Hilfe der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF)​.

Letzte Woche kamen sie mit rund 40 Vertrauenspersonen des Maximilian-Kolbe-Werks aus ganz Polen in Lodz zusammen. Im Rahmen des traditionellen Jahrestreffens vom 29. September bis 2. Oktober 2015, an dem auch Mitarbeiter des Werkes aus Freiburg teilnahmen, berichteten die Vertrauenspersonen über die geleisteten Hilfen in ihren Regionen im zurückliegenden Jahr.

Die Freiwilligen schilderten die ersten Erfahrungen aus ihrer Arbeit. Das Treffen bot ihnen die Gelegenheit, mehr über die Situation von KZ- und Ghettoüberlebenden in verschiedenen Landesteilen Polens zu erfahren.

Das Jahrestreffen der Vertrauenspersonen wurde durch die Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" gefördert.  

Das Überleben nach dem Überleben

01.10.2015   Der aktuelle Rundbrief des Maximilian-Kolbe-Werks ist erschienen. Darin möchten wir Ihnen einen eindrucksvollen Bericht zu unserem Hilfsprojekt in Saporoshe in der Südostukraine vorstellen.

Bei unserem jüngsten Projekt haben wir Ende September rund 110 KZ- und Ghettoüberlebende in Charkow und Poltawa besucht. Beide Regionen liegen in unmittelbarer Nähe zum Kriegsgebiet in der Ostukraine. Die Eindrücke aus den vielen Begegnungen und Gesprächen sind tief. Besonders bewegend ist die Angst der alten Menschen um ihre Kinder und Enkel, die zum Kriegsdienst eingezogen werden. Aber auch die katastrophale wirtschaftliche Situation, von der ganz besonders die Alten und Schwachen betroffen sind, ist bedrückend.

Lesen Sie mehr dazu im Rundbrief Oktober 2015.

Wir brauchen Ihre Unterstützung! - Hilfsprojekt für KZ-Überlebende in der Ostukraine

18.09.2015   Vom 21. bis 25. September 2015 besucht ein kleines Team des Maximilian-Kolbe-Werks KZ- und Ghettoüberlebende in der Ostukraine. Mit dem Hilfs- und Begegnungsprojekt in Poltawa und der an die Kriegsgebiete Donezk und Lugansk angrenzenden Region Charkiw werden 108 KZ- und Ghettoüberlebende unterstützt. Jedem wird eine finanzielle Beihilfe von 300 Euro persönlich überreicht. Für die meisten Überlebenden beinhaltet dieser Betrag drei bis vier Monatsrenten.

In Charkiw wurden zuletzt im Jahr 2007 190 Überlebende mit einem ähnlichen Projekt erreicht. Heute leben dort noch 70 ehemalige KZ- und Ghettohäftlinge. Die Überlebenden in Poltawa wurden 1995 im Rahmen eines Hilfsgütertransports unterstützt. Heute gibt es in dieser Region nur 38 Hilfeempfänger.

Das Maximilian-Kolbe-Werk zahlt im Rahmen dieses Projekts Beihilfen in Höhe von über 30.000 Euro aus. Bitte unterstützen Sie uns mit einer Spende.

Erholung vom krisengeschüttelten Alltag

31.08.2015   Das Maximilian-Kolbe-Werk hat eine Gruppe von 28 Personen, ukrainische KZ- und Ghettoüberlebende und ihre Begleiter, zu einem Erholungsaufenthalt in den Karpaten eingeladen. Der Aufenthalt findet vom 31. August bis 12. September 2015 im Erholungszentrum von Caritas Spes im Dorf Jabluniza statt. Die Überlebenden, die zwischen 1918 und 1942 geboren wurden, kommen aus den nahegelegenen Regionen Iwano-Frankiwsk, Tschernowitz und Lwiw/ Lemberg. Zwei ehrenamtliche Mitarbeiterinnen aus dem Kölner Raum, Ute Krieger und Valentina Jakovlev, helfen vor Ort in der Betreuung der Gäste. Sie organisieren Ausflüge, Spiel- und Gesangabende und haben ein offenes Ohr für die ehemaligen Häftlinge, die erneut eine Tragödie erleben müssen.

Gedenktag des hl. Maximilian Kolbe: Heute vor 74 Jahren wurde Maximilian Kolbe in Auschwitz ermordet

14.08.2015   Konzentrationslager Auschwitz, Ende Juli 1941: Nach der Flucht eines Häftlings verurteilt der Lagerführer willkürlich zehn Gefangene zum qualvollen Tod im Hungerbunker. Unter ihnen weint ein Familienvater laut um seine Frau und seine Kinder. Der polnische Franziskaner Maximilian Kolbe tritt aus der Reihe. Er bietet sein eigenes Leben im Austausch für das des anderen an. Stellvertretend geht er in die Todeszelle. Nach zwei Wochen ohne Wasser und Nahrung wird er am 14. August 1941 durch eine Giftspritze getötet. Als "Märtyrer der Nächstenliebe" wurde Maximilian Kolbe 1982 von Papst Johannes Paul II. heiliggesprochen.

In der Maximilian-Kolbe-Pfarrkirche im polnischen Bydgoszcz fand heute ein Gedenkgottesdienst statt, an dem mehr als 20 KZ- und Ghettoüberlebende aus Bydgoszcz teilnahmen.

Deutsch-polnische Begegnung in der Landvolkshochschule Warendorf-Freckenhorst

22.07.2015   Zum 12. Mal konnten sich KZ- und Ghettoüberlebende aus Polen in dem hübschen münsterländischen Städtchen Freckenhorst erholen. Auf Einladung des Maximilian-Kolbe-Werks und in Zusammenarbeit mit der Lüdinghausener Pax-Christi-Gruppe verbrachten die ehemaligen Häftlinge beschauliche Tage in der Landesvolkshochschule Warendorf.

Lesen Sie hier weiter.

KZ- und Ghettoüberlebende aus Kaliningrad und St. Petersburg zu Gast in Berlin

02.07.2015   Zu einem Begegnungs- und Erholungsaufenthalt in Berlin hat das Maximilian-Kolbe-Werk zwölf NS-Opfer aus Kaliningrad und St. Petersburg/ Russland eingeladen. Bereits am Montag, 6. Juli 2015, werden unsere ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen die Gäste in der Bundeshauptstadt begrüßen. Der Aufenthalt geht am 17. Juli zu Ende. Die Frauen und Männer waren als Kinder oder Jugendliche in Ghettos oder den Konzentrationslagern Auschwitz, Dachau oder Ravensbrück. Allen wurde unbeschreibliches Leid und Unrecht von den Nationalsozialisten zugefügt. Sie entgingen dem Tod nur durch glückliche Umstände. Der Aufenthalt wird gefördert durch die Stiftung Deutsche Klasselotterie Berlin.

Lesen Sie mehr in der Medienmitteilung vom 2. Juli 2015.

Bischof Algermissen erneut zum Vizepräsidenten des Maximilian-Kolbe-Werks gewählt

25.06.2015   Fulda - Die Mitglieder des Maximilian-Kolbe-Werk e. V. haben den Bischof von Fulda, Heinz Josef Algermissen, auf ihrer Jahresversammlung für weitere vier Jahre im Amt des Vizepräsidenten bestätigt. "Die Arbeit für die KZ- und Ghettoüberlebenden ist mir ein Herzensanliegen. Auch 70 Jahre nach Kriegsende gibt es zahlreiche Überlebende, die sich in sozialer Not mit der Bitte um Hilfe an das Kolbe-Werk wenden", betonte Algermissen nach seiner Wiederwahl. "Ich hoffe, dass ich als Vizepräsident auch in den kommenden Jahren dazu beitragen kann, dass wir diese Arbeit fortführen und den Menschen beistehen können, die uns unter dem Patronat des Hl. Maximilian Kolbe anvertraut sind, dessen 75. Todestag wir im kommenden Jahr begehen."

„Ihre Geschichte darf nicht vergessen werden“

18.06.2015   Sie waren Kinder und Jugendliche, als sie von den Nationalsozialisten in Lager gesperrt wurden, oder sich vor ihnen verstecken mussten. Jetzt, 70 Jahre nach Kriegsende, folgten die KZ- und Ghettoüberlebenden aus Polen und Litauen der Einladung des Maximilian-Kolbe-Werks und kamen zum Besuch nach Deutschland. Während ihres Aufenthalts, empfing sie auch der Freiburger Erzbischof Stephan Burger. „Vieles ist für uns nicht vorstellbar, umso wichtiger sind daher die Begegnungen mit Ihnen”, sagte er. „Ihre Geschichte darf nicht vergessen werden, denn wir als junge Generation, wollen und müssen daraus lernen, um eine friedliche Zukunft auszubauen.” Dass der Friede über Grenzen hinweg wachse, sei ein bleibender Auftrag für die Politik und für die Kirche. Viele der Gäste sind zum ersten Mal in Deutschland. „Wir haben die Grausamkeit des Zweiten Weltkriegs als Kinder erlebt. Auf unserer Reise sind wir vor allem von den vielen netten und gastfreundlichen Menschen beeindruckt”, sagt Valentina Ivanushkina aus Litauen.

Zeitzeugengespräch im Jesuitenkolleg St. Blasien

15.06.2015   Zwölf litauische Gäste des Maximilian-Kolbe-Werks besuchten kürzlich das Jesuitenkolleg St. Blasien und standen den Schülern als Zeitzeugen zum Thema Nationalsozialismus Rede und Antwort. Die KZ- und Ghettoüberlebenden gaben ihre Kindheitserinnerungen an die interessierten Schüler weiter. Sie waren Kinder, als sie von den Nationalsozialisten in Auschwitz und Stutthof inhaftiert wurden, oder kamen in Lager, die in Litauen selbst errichtet wurden und in Deutschland weniger bekannt sind – zum Beispiel Alytus. Die jüdischen Überlebenden waren in den Ghettos von Kaunas und Siauliai oder überlebten im Versteck. - Im Sommer 1941, nachdem die Wehrmacht Litauen besetzte, begann der Holocaust an den litauischen Juden, dem 200.000 von ihnen zum Opfer fielen.

Die Zeitzeugenbegegnung fand im Rahmen des Erholungs- und Begegnungsaufenthalts in Feldberg statt, der vom Maximilian-Kolbe-Werk vom 5. bis 19. Juni 2015 durchgeführt wurde. Gefördert wurde der Aufenthalt durch einen Zuschuss des Weltgebetstags der Frauen.

Erzbistum Freiburg unterstützt das Maximilian-Kolbe-Werk mit 100.000 Euro-Spende

07.05.2015   70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges gibt es noch viele ehemalige Häftlinge von Konzentrationslagern und Ghettos, die Hilfe brauchen. Damit das Maximilian-Kolbe-Werk diese Hilfe für Menschen in Mittel- und Osteuropa, die bis heute an den Folgen der nationalsozialistischen Verfolgung leiden, trotz sinkender Zuschüsse von anderen Institutionen leisten kann, hat das Erzbistum Freiburg jetzt eine Sonderspende von 100.000 Euro bereit gestellt. Lesen Sie mehr dazu hier

„70 Jahre nach Dachau“ - Int. Begegnung 2015 für junge Journalisten

04.05.2015   Die Internationale Begegnung 2015 des Maximilian-Kolbe-Werks für junge Journalisten ging am Sonntag zu Ende. 22 junge Journalisten aus allen Teilen Deutschlands, Österreich, Russland und der Ukraine trafen sich mit KZ- und Ghettoüberlebenden in der Gedenkstätte Dachau. Die jungen Journalisten nutzen die Gelegenheit, um mit Dachau-Überlebenden zu sprechen. Höhepunkt der Begegnung war die gemeinsame Teilnahme an der zentralen Gedenkveranstaltung anlässlich des 70. Befreiungstags des Konzentrationslagers Dachau.

Weitere Informationen entnehmen Sie der Projekt-Webseite.

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