Hintergrund
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Internationale Begegnungen

Das Maximilian-Kolbe-Werk führt seit 2010 Internationale Erinnerungs- und Bildungsprojekte durch. Mit diesen Projekten ermöglicht es (jungen) Menschen aus Deutschland und anderen europäischen Ländern die Begegnung mit Überlebenden nationalsozialistischer Konzentrationslager und Ghettos an authentischen Orten der NS-Verbrechen.

Die Begegnungen richten sich bislang an zwei Zielgruppen: Journalisten und Lehrer.

Ihre Ansprechpartner:

Dr. Danuta T. Konieczny

Tel.: +49 (0)761 / 200-752

E-Mail: danuta-konieczny(at)maximilian-kolbe-werk.de

 

 

Liliya Doroshchuk

Tel.: +49 (0)761 / 200-348

E-Mail: liliya-doroshchuk(at)maximilian-kolbe-werk.de

Int. Begegnungen für junge Journalisten

Die Internationalen Begegnungen für junge Journalisten waren in den Jahren 2011-2015 zweiteilig konzipiert. Der erste Teil fand immer in Auschwitz in der Woche um den Befreiungstag von Auschwitz-Birkenau am 27. Januar statt. Der zweite Teil wurde überwiegend im März/April in einer Gedenkstätte in Deutschland durchgeführt, bislang Buchenwald, Dachau, Ravensbrück und Sachsenhausen.

Seit 2016 findet die Internationale Begegnung für Nachwuchsjournalisten einteilig in Auschwitz statt.   

Ziel des Projektes ist es, junge Menschen zur kritischen Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit anzuregen, die Erinnerungen von Überlebenden des NS-Regimes mit Hilfe journalistischer Beiträge an die breite Öffentlichkeit heranzutragen und sie somit vor dem Vergessen zu bewahren. Weitere Projektziele sind:

  • Ermöglichung eines persönlichen Zugangs zur Geschichte;
  • Sensibilisierung für historisch-politische Themen und für Bedrohungen demokratischer Grundwerte, insbesondere durch Rechtsextremismus;
  • Förderung zivilgesellschaftlichen Engagements;
  • Aufbau von Partnerschaften über nationale, sprachliche und kulturelle Grenzen hinweg.

 

Zielgruppe: Nachwuchsjournalisten aus Deutschland, Polen und anderen europäischen Ländern.

Teilnehmerzahl: 20 Personen

Teilnahmebeitrag: In den Jahren 2010-2015 wurde kein Teilnahmebeitrag erhoben. Für die Begegnung 2016 wurde erstmals ein Teilnahmebeitrag eingeführt.

Arbeitssprachen: Englisch und Deutsch

Bewerbung: per Online-Bewerbungsformular

Ausschreibung: erfolgt im Oktober des Vorjahres

 

Das Maximilian-Kolbe-Werk wurde 2013 für sein besonders wirksames und vorbildliches Engagement gegen Rechtsextremismus mit dem "Wirkt-Siegel" von PHINEO ausgezeichnet. Gewürdigt wurde der nachhaltige Handlungsansatz der Internationalen Begegnung für junge Journalisten.

Int. Begegnungen für Lehrer und Lehramtsanwärter

Seit 2013 organisiert das Maximilian-Kolbe-Werk internationale Fortbildungsseminare für Lehrer und Lehramtsanwärter. Das fünftägige Seminar unter dem Titel "Auschwitz im Unterricht" findet jährlich im Februar in Auschwitz statt.

Ziel des Projektes ist es, Lehrer und Lehramtsanwärter an den Geschichtsort Auschwitz heranzuführen und durch die Begegnung mit KZ- und Ghetto-Überlebenden zur Auseinandersetzung mit dem Erinnerungslernen in der Schule anzuregen. Ferner zielt das Projekt auf Ideensammlung für einen innovativen Unterricht zum Thema Nationalsozialismus und Holocaust sowie auf Austausch im internationalen Kontext.

Zielgruppe: Lehrer und Lehramtsanwärter verschiedener Fachrichtungen (z. B. Geschichte, Gesellschaftskunde, Politik, Deutsch, Ethik und Religion) und jeden Alters aus Deutschland, Polen und anderen europäischen Ländern.

Teilnehmerzahl: 20 Personen

Teilnahmebeitrag: ja

Arbeitssprache: Deutsch

Bewerbung: per Online-Bewerbungsformular

Ausschreibung: erfolgt im Oktober des Vorjahres

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