Hintergrund
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Häusliche Pflege

Die regionale Krankenversorgung und die häusliche Pflege sind in den vergangen Jahren zu einem wichtigen Bestandteil der Arbeit des Maximilian-Kolbe-Werks geworden. Mit diesem Hilfsangebot reagiert das Werk auf den zunehmenden Bedarf nach häuslicher Betreuung und Pflege. Es unterstützt damit besonders bedürftige KZ- und Ghettoüberlebende, die aufgrund ihrer familiären oder finanziellen Situation sonst nicht in der Lage wären, eine angemessene Versorgung zu erhalten.

Diese Hilfe wird über das Netzwerk der Vertrauenspersonen koordiniert und erfolgt auf der Grundlage von Rahmenvereinbarungen mit Pflegediensten. Die Versorgung der Betroffenen wird durch Krankenschwestern und sonstige Pflegekräfte geleistet und umfasst die Körperpflege, das Verabreichen von Medikamenten, die Unterstützung bei Mahlzeiten sowie auch Hilfen im Haushalt wie Putzen und Waschen.

Die angebotenen praktischen Hilfen sind für die Betroffenen sehr wertvoll. Darüber hinaus geben sie ihnen die Möglichkeit, trotz Krankheit, großer körperlicher Einschränkungen bzw. Pflegebedürftigkeit in ihrer letzten Lebensphase in ihrem vertrauten Umfeld zu bleiben.

Die regionale Versorgung und häusliche Pflege von bedürftigen KZ- und Ghettoüberlebenden in den Regionen Gdansk, Szczecin und Bydgoszcz wird in den Jahren 2016 bis 2018 durch einen Projektzuschuss der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) gefördert.

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