Vom 22. bis 27. März 2026 war die Holocaustüberlebende Henriette Kretz auf Einladung der StädteRegion Aachen zu Gast in der Region. Der Besuch wurde vom Maximilian-Kolbe-Werk organisiert. Gemeinsam mit ihrer Begleiterin Stephanie Roth besuchte sie die 4. Aachener Gesamtschule, das Kaiser Karls Gymnasium, die KKS Herzogenrath, das Einhard-Gymnasium sowie das Gymnasium der Stadt Würselen.

In ihren Zeitzeugengesprächen berichtete Henriette Kretz eindrucksvoll von ihrer Kindheit in Lwiw, ihrer Verfolgung während der Zeit des Nationalsozialismus sowie von Flucht, Verlust und den Menschen, die ihr das Überleben ermöglichten. Mit großer Offenheit schilderte sie ihre Erfahrungen und beantwortete die Fragen der Schülerinnen und Schüler geduldig und persönlich.

Die Schüler und Schülerinnen des Kaiser Karls Gymnasium schreiben über den Besuch von Frau Kretz: "Ihre Offenheit und ihr Mut, über diese Erfahrungen zu sprechen, haben uns tief beeindruckt. Der Zeitzeugenvortrag war für uns alle eine sehr bewegende und lehrreiche Erfahrung. Er hat uns nicht nur historische Ereignisse nähergebracht, sondern auch wichtige Werte wie Menschlichkeit, Toleranz und Mitgefühl vermittelt. Solche Begegnungen bleiben im Gedächtnis und zeigen, wie wichtig es ist, die Vergangenheit nicht zu vergessen."