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Dank Ihrer Patenschaft konnte sich Jewgenia Sidorowa ein neues, gutes Hörgerät kaufen

"Das Gefühl, dass es Menschen gibt, denen mein Schicksal nicht gleichgültig ist, hat mir neuen Lebensmut gegeben. Ich danke Ihnen von ganzem Herzen für Ihre Hilfe."

Mit Ihrer Patenschaft unterstützen wir Frau Sidorowa und andere Überlebende des NS-Terrors in der Ukraine. Sie konnte sich jetzt ein neues, gutes Hörgerät kaufen. Ein Segen für sie - zumal die Ravensbrück-Überlebende kurz nach ihrem 95. Geburtstag stürzte und tagelang das Bett hüten musste.

"Mit dem Hörgerät kann ich wenigstens wieder die Nachrichten im Radio hören - das ist mir wichtig, auch wenn sie mir Angst machen."

Die Ruhe in der Ukraine trügt. Im Osten der Ukraine wird auch vier Jahre nach dem Ausbruch der Kämpfe weiter geschossen. Der Krieg ist so nah. Von Saporoshe, der Stadt, in der Frau Sidorowa wohnt, bis in den Krieg sind es drei Stunden mit dem Auto. Der Anblick von uniformierten Soldaten, die von der Front zurückkehren oder sich auf den Weg dorthin machen, erinnert ständig daran. Die Ungewissheit ist groß. Keiner weiß, wie es weiter geht.

"Die unklaren Situationen beeinflussen sehr unseren Alltag",

erzählt Frau Sidorowa. Die Lebensmittelpreise und die Preise für Medikamente sind stark gestiegen. Familien oder alte Menschen können sich das Lebensnotwendigste nicht mehr leisten. Das Maximilian-Kolbe-Werk hilft Frau Sidorowa und anderen ehemaligen NS-Opfern in dieser Zeit mit Geld aus den Patenschaften für KZ-Überlebende.

"Die Welt hat den Krieg in der Ukraine vergessen, das Maximilian-Kolbe-Werk aber denkt an uns."

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