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Digitale Zeitzeugenbegegnungen

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Digitale Begegnungen mit Zeitzeugen an Schulen

Lebenszeugnisse von Überlebenden


Zitate von Überlebenden

  • Zachar Tarasiewitsch (1934-2022), Belarus, Auschwitz-Überlebender: „Wenn ich nach Auschwitz zurückkomme, bin ich mit Tränen und Blut konfrontiert, die die Erde des Lagers durchdringen. Heute erleben wir, dass sich solche Ereignisse wiederholen“.
    Zachar Tarasiewitsch (1934-2022), Belarus, Auschwitz-Überlebender: „Wenn ich nach Auschwitz zurückkomme, bin ich mit Tränen und Blut konfrontiert, die die Erde des Lagers durchdringen. Heute erleben wir, dass sich solche Ereignisse wiederholen“.
  • Fania Brancovskaja (*1922), Litauen, Überlebende des Ghettos Vilnius: „Begegnet anderen Menschen nie mit Hass und nie auf herablassende Weise, sondern seid offen und lernt die Welt kennen. Wir alle sind gleich.“
    Fania Brancovskaja (*1922), Litauen, Überlebende des Ghettos Vilnius: „Begegnet anderen Menschen nie mit Hass und nie auf herablassende Weise, sondern seid offen und lernt die Welt kennen. Wir alle sind gleich.“
  • Prof. Dr. Igor Malitskiy (1925-2021), Ukraine, Überlebender von Auschwitz und Mauthausen: "Es gibt keine schlechten Nationen, es gibt schlechte Menschen."
    Prof. Dr. Igor Malitskiy (1925-2021), Ukraine, Überlebender von Auschwitz und Mauthausen: "Es gibt keine schlechten Nationen, es gibt schlechte Menschen."
  • Alina Dabrowska (1923 - 2021), Polen, Überlebende von Auschwitz, Ravensbrück und Buchenwald: „Man braucht nicht meine Tränen, man braucht Erzählungen und Begegnungen.“
    Alina Dabrowska (1923 - 2021), Polen, Überlebende von Auschwitz, Ravensbrück und Buchenwald: „Man braucht nicht meine Tränen, man braucht Erzählungen und Begegnungen.“
  • Anastasia Gulei (*1925), Ukraine, Überlebende von Auschwitz, Buchenwald und Bergen-Belsen: „Am meisten wünsche ich uns allen den Frieden. Krieg und Gewalt hatte ich mehr als genug“.
    Anastasia Gulei (*1925), Ukraine, Überlebende von Auschwitz, Buchenwald und Bergen-Belsen: „Am meisten wünsche ich uns allen den Frieden. Krieg und Gewalt hatte ich mehr als genug“.
  • Dr. Leon Weintraub (*1926), Schweden, Überlebender von Auschwitz, Natzweiler-Struthof, Flossenbürg: „Die Erinnerung wach und lebendig zu erhalten, ist eine Art Gewähr, dass so etwas nicht wieder vorkommen kann. Vergessen ist das Schlimmste“
    Dr. Leon Weintraub (*1926), Schweden, Überlebender von Auschwitz, Natzweiler-Struthof, Flossenbürg: „Die Erinnerung wach und lebendig zu erhalten, ist eine Art Gewähr, dass so etwas nicht wieder vorkommen kann. Vergessen ist das Schlimmste“
  • Dr. Michaela Vidlakova (*1936), Tschechien, Überlebende von Theresienstadt: „Da wir überlebt haben, sind wir es den Toten schuldig, über die NS-Verbrechen zu erzählen."
    Dr. Michaela Vidlakova (*1936), Tschechien, Überlebende von Theresienstadt: „Da wir überlebt haben, sind wir es den Toten schuldig, über die NS-Verbrechen zu erzählen."
  • Ksenia Olchowa (*1930), Russland, Auschwitz-Überlebende: „Ich habe den schrecklichen Krieg und das Todeslager überlebt. Das bedeutet, dass die zukünftigen Generationen aus meiner Geschichte lernen sollen.“
    Ksenia Olchowa (*1930), Russland, Auschwitz-Überlebende: „Ich habe den schrecklichen Krieg und das Todeslager überlebt. Das bedeutet, dass die zukünftigen Generationen aus meiner Geschichte lernen sollen.“
  • Julijana Zarchi (*1938), Litauen, Überlebende von Ghetto Kaunas und der Zwangsarbeit in Tadschikistan: „Ich hasse weder die Deutschen, noch die Russen, aber ich verachte Diktaturen, die den Menschen ihre Freiheit rauben“.
    Julijana Zarchi (*1938), Litauen, Überlebende von Ghetto Kaunas und der Zwangsarbeit in Tadschikistan: „Ich hasse weder die Deutschen, noch die Russen, aber ich verachte Diktaturen, die den Menschen ihre Freiheit rauben“.
  • Henriette Kretz (*1934), Belgien, Holocaust-Überlebende: „Hass hat nie etwas gebaut“.
    Henriette Kretz (*1934), Belgien, Holocaust-Überlebende: „Hass hat nie etwas gebaut“.
  • Dr. Boris Zabarko (*1935), Ukraine, Überlebender von Ghetto Schargorod: „Ich beschuldige niemanden, es ist eine neue Generation, ein neues Leben. Eine Bitte habe ich aber: Dass die Welt die Lehren aus dem Holocaust zieht.“
    Dr. Boris Zabarko (*1935), Ukraine, Überlebender von Ghetto Schargorod: „Ich beschuldige niemanden, es ist eine neue Generation, ein neues Leben. Eine Bitte habe ich aber: Dass die Welt die Lehren aus dem Holocaust zieht.“
  • Zdzislawa Wlodarczyk (*1933), Polen, Auschwitz-Überlebende: „Ich will, dass sich die junge Generation erinnert. Dass sie Orten wie Auschwitz mit Achtung begegnet. Es ist wichtig, dass junge Menschen den Schrecken von Auschwitz verstehen“.
    Zdzislawa Wlodarczyk (*1933), Polen, Auschwitz-Überlebende: „Ich will, dass sich die junge Generation erinnert. Dass sie Orten wie Auschwitz mit Achtung begegnet. Es ist wichtig, dass junge Menschen den Schrecken von Auschwitz verstehen“.
  • Krystyna Budnicka (*1932), Polen, Überlebende von Ghetto Warschau: „Heute erzähle ich aus dieser Zeit, auch um meine Eltern und Geschwister lebendig zu halten. Ich habe kein Grab und kein Foto. Nur meine Erinnerungen.“
    Krystyna Budnicka (*1932), Polen, Überlebende von Ghetto Warschau: „Heute erzähle ich aus dieser Zeit, auch um meine Eltern und Geschwister lebendig zu halten. Ich habe kein Grab und kein Foto. Nur meine Erinnerungen.“
  • Vasyl Michailovsky (1937-2020), Ukraine, Holocaust-Überlebender: „Ich hatte Glück, zu überleben, andere nicht. Deswegen muss ich meine Geschichte erzählen“.
    Vasyl Michailovsky (1937-2020), Ukraine, Holocaust-Überlebender: „Ich hatte Glück, zu überleben, andere nicht. Deswegen muss ich meine Geschichte erzählen“.
  • Eva Fahidi-Pusztai (*1925), Ungarn, Auschwitz-Überlebende: „Wir wissen, wie der Hass die menschliche Seele zerstört. Wir wollen nicht mehr hassen, wir lassen uns nicht demoralisieren, wir stehen weit darüber. Das ist unser trauriger Trost“.
    Eva Fahidi-Pusztai (*1925), Ungarn, Auschwitz-Überlebende: „Wir wissen, wie der Hass die menschliche Seele zerstört. Wir wollen nicht mehr hassen, wir lassen uns nicht demoralisieren, wir stehen weit darüber. Das ist unser trauriger Trost“.
  • Ignacy Golik (1922-2022), Polen, Überlebender von Auschwitz, Sachsenhausen und Ravensbrück: "Die jungen Menschen sollen überlegen, wenn sie ins Wahllokal gehen, wo sie ihr Kreuz machen. Man muss aufpassen, wem man die Macht gibt."
    Ignacy Golik (1922-2022), Polen, Überlebender von Auschwitz, Sachsenhausen und Ravensbrück: "Die jungen Menschen sollen überlegen, wenn sie ins Wahllokal gehen, wo sie ihr Kreuz machen. Man muss aufpassen, wem man die Macht gibt."
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AKTUELLES

Holocaust-Überlebender auf dem Katholikentag Erfurt

6.5.2024 Beim 103. Katholikentag in Erfurt wird Josef Salomonovic, Überlebender des Holocaust, von seinen Erlebnissen in der NS-Zeit berichten. Er war drei Jahre alt, als er Anfang November 1941 mit der Familie aus Prag ins Ghetto Litzmannstadt deportiert wurde. Im Juni 1944 wurde die Familie nach Auschwitz-Birkenau und kurz darauf in KZ Strutthof deportiert. Im November 1944 wurde die Mutter mit den beiden Söhnen ins KZ-Flossenbürg überstellt. Weil Josef zu klein war, um zu arbeiten, sollte er erschossen werden. Die Bombadierung Dresden verhinderte es. Auf der Flucht gelang es der Mutter sich und die beiden Kinder zu verstecken. Kurz darauf wurden sie von den Amerikanern befreit. Josef Salomonovic wurde Ingenieur und lebt heute in Wien.

Das Zeitzeugengespräch findet in der Predigerkirche, Refektorium, Predigerstr. 4, Erfurt am Freitag, 31. Mai 2024 von 14 Uhr bis 15.30 Uhr statt.

Wir freuen uns über Ihren Besuch!

 

 

Katholikentag Erfurt 2024

Vom 29. Mai bis 2. Juni 2024 findet in Erfurt der 103. Deutsche Katholikentag unter dem Motto "Zukunft hat der Mensch des Friedens" statt. Das Maximilian-Kolbe-Werk wird auf der Kirchenmeile mit einem Stand auf dem Domplatz (DP-E-08) vertreten sein und sich und seine Arbeit präsentieren. Die Kirchenmeile und unseren Stand können Sie ohne Eintrittskarte besuchen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch am Stand!

Jetzt Pate werden und dauerhaft helfen!

In Osteuropa leben viele Überlebende des NS-Terrors in Armut. Mit einer Patenschaft schenken Sie den alten Menschen Zuversicht und Hoffnung.

Als Patin oder Pate für Überlebende begleiten Sie mit einem Patenschafts-Beitrag alte Menschen, die dringend auf Hilfe angewiesen sind.

=> MEHR ERFAHREN

Einladung zur Anmeldung - Fortbildungsseminar 2024 "Auschwitz im Unterricht"

Das Maximilian-Kolbe-Werk lädt zur Teilnahme am Fortbildungsseminar "Auschwitz im Unterricht" ein, das vom 10. bis 13. Oktober 2024 in Oświęcim (Auschwitz) und Krakau (Polen) stattfindet. Das Seminar richtet sich an Lehrkräfte verschiedener Fachrichtungen (z. B. Geschichte, Deutsch, Gesellschaftskunde, Politik, Philosophie, Ethik und Religion). Der Fokus der Fortbildung liegt auf Austausch und Ideensammlung für den Unterricht zum Thema "Nationalsozialismus und Holocaust". 

Wir freuen uns auf Ihre Online-Anmeldung bis zum 31. Juli 2024!

 => JETZT ANMELDEN


"Versöhnung mit dem Bösen"

Überlebender des Ghettos Litzmannstadt und des KZ Auschwitz-Birkenau

Mittwoch, 5. Juni 2024 um 19 Uhr

Justus-Liebig-Haus, Große Bachgasse 2, 64283 Darmstadt

In Kooperation mit dem Deutschen Polen-Institut Darmstadt, der Darmstädter Geschichtswerkstatt., dem pax christi Rhein-Main Regionalverband Limburg-Mainz und dem DGB Bildungswerk Hessen laden das Maximilian-Kolbe-Werk und das Bistum Mainz zu einer öffentlichen Veranstaltung mit Dr. Leon Weintraub nach Darmstadt ein. Der Eintritt ist frei, es ist keine Anmeldung erforderlich. Schulklassen werden um eine Anmeldung gebeten.

Leon Weintraub wird 1926 in Lodz/Polen geboren. Im Winter 1939 muss die Familie ins Ghetto Litzmannstadt umsiedeln. 1944 wird Leon mit seiner Mutter und den Schwestern nach Auschwitz-Birkenau deportiert. Später folgen die Konzentrationslager Flossenbürg und Natzweiler-Struthof. In seinem 2022 erschienenen Buch „Die Versöhnung mit dem Bösen“ erzählt Weintraub vom Weiterleben nach dem Krieg und der Versöhnung nach unermesslichem Leid.

Gute Pflege und menschliche Wärme für KZ-Überlebende

23.5.2024 Seit 50 Jahren stehen wir den KZ-Überlebenden in schwierigen Lebenslagen bei. Dazu gehört die häusliche Betreuung bei Pflegebedürftigkeit. Viele der KZ- und Ghettoüberlebenden sind in ihrer letzten Lebensphase auf diese Hilfe angewiesen. „Wir wollen möglichst vielen KZ-Überlebenden mit pflegerischer Kompetenz und menschlicher Zuwendung zur Seite stehen", sagt Christoph Kulessa, MKW-Geschäftsführer.

Jede Woche erreichen uns Anfragen von Betroffenen nach häuslicher Betreuung und Pflege. Die Versorgung eines Überlebenden kostet rund 110 Euro in der Woche. Im vergangenen Jahr konnte das Maximilian-Kolbe-Werk mit Ihrer Hilfe rund 140.000 Euro für die häusliche Pflege von KZ-Überlebenden in Polen einsetzen. Drei von ihnen stellen wir Ihnen im aktuellen Rundbrief vor.

Bitte helfen Sie uns, damit wir den KZ-Überlebenden zur Seite stehen können!

Zerstörte Fenster ersetzen

13. März 2024 Auch zwei Jahre nach Kriegsbeginn sind wir täglich in Kontakt mit den KZ- und Ghettoüberlebenden in der Ukraine, die uns von ihren Sorgen und Nöten erzählen.

"Putin will die Ukraine zerstören, einschließlich unserer Städte, Häuser und sogar Krankenhäuser und Schulen", sagt Roman Schwarman aus Odessa. Der 86-Jährige kümmert sich seit Jahren dort um die jüdischen Überlebenden.

Die Raketen und Drohnen verursachen massive Schäden, besonders an Häusern. Viele Menschen sitzen in kalten Wohnungen mit zersprungenen Fenstern, manche sind nur dürftig vernagelt. Die Betroffenen brauchen dringend Hilfe, um ihre beschädigten Wohnungen wiederherzurichten.

Das Maximilian-Kolbe-Werk reagiert auf diese Notlage und richtet einen Sonderfonds ein für notwendige Reparaturen an Wohnungen und Häusern von Überlebenden.

Bitte helfen Sie den Betroffenen in der Ukraine, die Not dieses Krieges zu übersehen. Lesen Sie hier unseren aktuellen Rundbrief.

Aktuelle Stellenausschreibung

Wir suchen ab sofort eine Sachbearbeitung Spenderbetreuung 50 %.

ZUR STELLENAUSSCHREIBUNG =>

Alpha & Omega -Gespräch über das Maximilian-Kolbe-Werk

Im Umfeld des Gedenktags an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar beschäftigte sich die TV-Sendung "Alpha & Omega – Kirche im Gespräch" mit dem Maximilian-Kolbe-Werk. Zu Gast im Studio war Stephanie Roth. Sie arbeitet ehrenamtlich für das Maximilian-Kolbe-Werk und engagiert sich besonders in Begegnungen mit Zeitzeugen. Zu ihnen gehörte bis vor wenigen Jahren auch Jacek Zieliniewicz, der 1943 mit 17 Jahren ins KZ Auschwitz gekommen war. Seine Geschichte wird in einem Einspielfilm in der Sendung erzählt.


Auschwitz-Überlebender bei Markus Lanz im ZDF

31. Januar 2024 In der ZDF-Sendung „Markus Lanz“ war Dr. Leon Weintraub zu Gast. Der ehemalige KZ-Häftling berichtete, wie Hass „geraden Weges in die Gaskammer“ führen könne. Mit 18 Jahren kam Leon Weintraub ins Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau, wo seine Mutter ermordet wurde. Er überlebte mit viel Glück, anschließend noch drei weitere Lager. Heute, mit 98, ist er überzeugt, dass es nützlich ist, darüber zu sprechen und über den Alltag unter den Nazis zu berichten. Lesen Sie hier über die ZDF-Sendung „Markus Lanz“ vom 30. Januar 2024.


27. Januar - Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus

26. Januar 2024     Am 27. Januar 2024 jährt sich der Befreiungstag von Auschwitz-Birkenau zum 79. Mal. Das Maximilian-Kolbe-Werk gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus und nimmt zugleich mit seinen Zeitzeugenprojekten eine wichtige Aufgabe in der Erinnerungskultur wahr.

Rund um den Holocaustgedenktag führen wir gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt ein Zeitzeugenprojekt mit der Holocaust-Überlebenden Henriette Kretz durch. Im Rahmen dieses Projekts spricht die 89-Jährige mit Jugendlichen an vier Schulen in der Region Magdeburg. Am 27. Januar nimmt sie für das Maximilian-Kolbe-Werk an der Gedenkveranstaltung in Stendal teil.

In Kyjiw sind wir seit Jahren mit der Auschwitz-Birkenau-Überlebenden Anna Strischkowa (Bild) verbunden. Vor 79 Jahren wurde sie aus dem KZ befreit. Heute sagt sie: „Der 27. Januar ist für mich ein Tag der Traurigkeit. Denn wenn man durch Auschwitz-Birkenau geht, geht man über Knochen, geht man über menschliche Schicksale. Gleichzeitig ist es ein Tag der Hoffnung, denn an diesem Tag wurde nicht nur ich befreit, sondern viele andere, die teilweise noch am Leben sind."

Anna Strischkowa wurde vermutlich 1939 geboren. Als Kind wurde sie mit ihren beiden älteren Schwestern und ihrer Mutter nach Auschwitz-Birkenau deportiert. Sie wurden getrennt und Anna Strischkowa wurde nach Kriegsende in Kyjiw adoptiert. Erst vor rund zwei Jahren fand sie mit Hilfe des deutschen Filmemachers Luigi Toscano ihre belarussische Familie wieder. Seit fast 2 Jahren ist sie russischen Raketen- und Drohnenangriffen ausgesetzt. Auch kurz vor dem Gedenktag am 27. Januar wurde Kyjiw von Russland angriffen.



Jubiläumsfeier „50 Jahre Maximilian-Kolbe-Werk“

19. Oktober 2023   2023 feierte das Maximilian-Kolbe-Werk sein 50- jähriges Bestehen. In den 50 Jahren konnten wir mit rund 75 Millionen Euro den KZ- und Ghettoüberlebenden konkret zur Seite stehen. Dabei wurden Brücken gebaut zwischen Deutschen und Polen sowie zu vielen Ländern Mittel- und Osteuropas. Das ist ein Grund zu feiern!

Im September feierten wir zunächst mit den KZ- und Ghettoüberlebenden in Oswiecim/Polen. Sie haben unsere ausgestreckte Hand ergriffen und damit den Weg der Versöhnung ermöglicht, aus dem über fünf Jahrzehnte wahre Freundschaften entstanden sind.

Am 19. Oktober, dem Gründungstag, konnte das Maximilian-Kolbe-Werk sein 50- jähriges Bestehen in Berlin mit einer Feierstunde begehen, bei der wir die Sonderbriefmarke „50 Jahre Maximilian-Kolbe-Werk“ und das Buch „Helfen, Begegnen, Erinnern“ vorstellen konnten. KZ-Überlebende aus verschiedenen Ländern, Ehrenamtliche, Spender und weiteren Gästen waren dazu nach Berlin angereist. Bei der Feier verlieh unser Hilfswerk den erstmals vergebenen Maximilian-Kolbe-Werk-Preis. Eindrücke der Jubiläumsfeier sehen sie hier.


Ukraine-Krieg

"Geteiltes Leid ist halbes Leid"
Wie der Krieg die Arbeit unserer Partner vor Ort beeinflusst
Krieg in der Ukraine:
Wie wir helfen

ERINNERUNGS- UND BILDUNGSARBEIT

Digitale Begegnungen mit Zeitzeugen
an Schulen
Fortbildungen, Workshops
und Bildungsreisen

IN DIESEN BEREICHEN SIND WIR TÄTIG

Helfen
Begegnen
Erinnern

 

Der Maximilian-Kolbe-Werk e.V. ist das Hilfswerk für die Überlebenden der Konzentrationslager und Ghettos in Mittel- und Osteuropa. Wir sind beim Finanzamt als gemeinnützige Organisation anerkannt und von der Körperschaftssteuer befreit. Spenden an das Maximilian-Kolbe-Werk sind in Deutschland steuerlich absetzbar.

DZI Spenden-Siegel

Das Maximilian-Kolbe-Werk ist mit dem DZI-Spendensiegel zertifiziert. Wir garantieren einen verantwortungsvollen Umgang mit Spenden.

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