Maximilian-Kolbe-Werk e.V.

AKTUELLES

Einladung zur Anmeldung - Fortbildungsseminar 2024 "Auschwitz im Unterricht"

Das Maximilian-Kolbe-Werk lädt zur Teilnahme am Fortbildungsseminar "Auschwitz im Unterricht" ein, das vom 10. bis 13. Oktober 2024 in Oświęcim (Auschwitz) und Krakau (Polen) stattfindet. Das Seminar richtet sich an Lehrkräfte verschiedener Fachrichtungen (z. B. Geschichte, Deutsch, Gesellschaftskunde, Politik, Philosophie, Ethik und Religion). Der Fokus der Fortbildung liegt auf Austausch und Ideensammlung für den Unterricht zum Thema "Nationalsozialismus und Holocaust". 

Wir freuen uns auf Ihre Online-Anmeldung bis zum 31. August 2024!

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Jetzt Pate werden und dauerhaft helfen!

In Osteuropa leben viele Überlebende des NS-Terrors in Armut. Mit einer Patenschaft schenken Sie den alten Menschen Zuversicht und Hoffnung.

Als Patin oder Pate für Überlebende begleiten Sie mit einem Patenschafts-Beitrag alte Menschen, die dringend auf Hilfe angewiesen sind.

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103. Deutscher Katholikentag in Erfurt

3. Juni 2024 Hinter uns liegen ereignisreiche Tage auf dem Katholikentag in Erfurt. Höhepunkt war das Zeitzeugengespräch mit dem Shoah-Überlebende Josef Salomonovic in der Predigerkirche. Der in der Tschechoslowakei geborene Salomonovic lebt heute in Wien. Er reiste auf Einladung des Maximilian-Kolbe-Werks zum Katholikentag nach Erfurt. In seinem einstündigen Vortrag nahm der 1938 geborene Salomonovic die Zuhörer mit auf die über vier Jahre dauernde, grausame Reise, die er als kleiner Junge erlebt hatte. Stets an seiner Seite war die Ehefrau Elisabeth, die die PowerPoint-Präsentation bediente und ihn unterstützte.

Detailliert und eindrücklich schilderte Josef Salomonovic seine Erinnerungen an das Ghetto Litzmannstadt, die Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau, Stutthof und an ein Außenlager des KZ-Flossenbürg. Zwei Gegenstände aus dieser Zeit hat Josef Salomonovic mitgebracht: Einen Löffel und ein kleines Flugzeug. Der Löffel sicherte seine Ernährung und somit sein Überleben. Der zweite Gegenstand war ein kleines Flugzeug, das er bei der Befreiung von einem Amerikaner geschenkt bekommen hatte.

Weiterhin gab es zahlreiche Begegnungen an unserem Stand auf der Kirchenmeile. Ein herzlicher Dank gilt allen, die Interesse an unserer Arbeit zeigten.


Gute Pflege und menschliche Wärme für KZ-Überlebende

23.5.2024 Seit 50 Jahren stehen wir den KZ-Überlebenden in schwierigen Lebenslagen bei. Dazu gehört die häusliche Betreuung bei Pflegebedürftigkeit. Viele der KZ- und Ghettoüberlebenden sind in ihrer letzten Lebensphase auf diese Hilfe angewiesen. „Wir wollen möglichst vielen KZ-Überlebenden mit pflegerischer Kompetenz und menschlicher Zuwendung zur Seite stehen", sagt Christoph Kulessa, MKW-Geschäftsführer.

Jede Woche erreichen uns Anfragen von Betroffenen nach häuslicher Betreuung und Pflege. Die Versorgung eines Überlebenden kostet rund 110 Euro in der Woche. Im vergangenen Jahr konnte das Maximilian-Kolbe-Werk mit Ihrer Hilfe rund 140.000 Euro für die häusliche Pflege von KZ-Überlebenden in Polen einsetzen. Drei von ihnen stellen wir Ihnen im aktuellen Rundbrief vor.

Bitte helfen Sie uns, damit wir den KZ-Überlebenden zur Seite stehen können!

Zerstörte Fenster ersetzen

13. März 2024 Auch zwei Jahre nach Kriegsbeginn sind wir täglich in Kontakt mit den KZ- und Ghettoüberlebenden in der Ukraine, die uns von ihren Sorgen und Nöten erzählen.

"Putin will die Ukraine zerstören, einschließlich unserer Städte, Häuser und sogar Krankenhäuser und Schulen", sagt Roman Schwarman aus Odessa. Der 86-Jährige kümmert sich seit Jahren dort um die jüdischen Überlebenden.

Die Raketen und Drohnen verursachen massive Schäden, besonders an Häusern. Viele Menschen sitzen in kalten Wohnungen mit zersprungenen Fenstern, manche sind nur dürftig vernagelt. Die Betroffenen brauchen dringend Hilfe, um ihre beschädigten Wohnungen wiederherzurichten.

Das Maximilian-Kolbe-Werk reagiert auf diese Notlage und richtet einen Sonderfonds ein für notwendige Reparaturen an Wohnungen und Häusern von Überlebenden.

Bitte helfen Sie den Betroffenen in der Ukraine, die Not dieses Krieges zu übersehen. Lesen Sie hier unseren aktuellen Rundbrief.

Alpha & Omega -Gespräch über das Maximilian-Kolbe-Werk

Im Umfeld des Gedenktags an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar beschäftigte sich die TV-Sendung "Alpha & Omega – Kirche im Gespräch" mit dem Maximilian-Kolbe-Werk. Zu Gast im Studio war Stephanie Roth. Sie arbeitet ehrenamtlich für das Maximilian-Kolbe-Werk und engagiert sich besonders in Begegnungen mit Zeitzeugen. Zu ihnen gehörte bis vor wenigen Jahren auch Jacek Zieliniewicz, der 1943 mit 17 Jahren ins KZ Auschwitz gekommen war. Seine Geschichte wird in einem Einspielfilm in der Sendung erzählt.


Auschwitz-Überlebender bei Markus Lanz im ZDF

31. Januar 2024 In der ZDF-Sendung „Markus Lanz“ war Dr. Leon Weintraub zu Gast. Der ehemalige KZ-Häftling berichtete, wie Hass „geraden Weges in die Gaskammer“ führen könne. Mit 18 Jahren kam Leon Weintraub ins Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau, wo seine Mutter ermordet wurde. Er überlebte mit viel Glück, anschließend noch drei weitere Lager. Heute, mit 98, ist er überzeugt, dass es nützlich ist, darüber zu sprechen und über den Alltag unter den Nazis zu berichten. Lesen Sie hier über die ZDF-Sendung „Markus Lanz“ vom 30. Januar 2024.


27. Januar - Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus

26. Januar 2024     Am 27. Januar 2024 jährt sich der Befreiungstag von Auschwitz-Birkenau zum 79. Mal. Das Maximilian-Kolbe-Werk gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus und nimmt zugleich mit seinen Zeitzeugenprojekten eine wichtige Aufgabe in der Erinnerungskultur wahr.

Rund um den Holocaustgedenktag führen wir gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt ein Zeitzeugenprojekt mit der Holocaust-Überlebenden Henriette Kretz durch. Im Rahmen dieses Projekts spricht die 89-Jährige mit Jugendlichen an vier Schulen in der Region Magdeburg. Am 27. Januar nimmt sie für das Maximilian-Kolbe-Werk an der Gedenkveranstaltung in Stendal teil.

In Kyjiw sind wir seit Jahren mit der Auschwitz-Birkenau-Überlebenden Anna Strischkowa (Bild) verbunden. Vor 79 Jahren wurde sie aus dem KZ befreit. Heute sagt sie: „Der 27. Januar ist für mich ein Tag der Traurigkeit. Denn wenn man durch Auschwitz-Birkenau geht, geht man über Knochen, geht man über menschliche Schicksale. Gleichzeitig ist es ein Tag der Hoffnung, denn an diesem Tag wurde nicht nur ich befreit, sondern viele andere, die teilweise noch am Leben sind."

Anna Strischkowa wurde vermutlich 1939 geboren. Als Kind wurde sie mit ihren beiden älteren Schwestern und ihrer Mutter nach Auschwitz-Birkenau deportiert. Sie wurden getrennt und Anna Strischkowa wurde nach Kriegsende in Kyjiw adoptiert. Erst vor rund zwei Jahren fand sie mit Hilfe des deutschen Filmemachers Luigi Toscano ihre belarussische Familie wieder. Seit fast 2 Jahren ist sie russischen Raketen- und Drohnenangriffen ausgesetzt. Auch kurz vor dem Gedenktag am 27. Januar wurde Kyjiw von Russland angriffen.



Jubiläumsfeier „50 Jahre Maximilian-Kolbe-Werk“

19. Oktober 2023   2023 feierte das Maximilian-Kolbe-Werk sein 50- jähriges Bestehen. In den 50 Jahren konnten wir mit rund 75 Millionen Euro den KZ- und Ghettoüberlebenden konkret zur Seite stehen. Dabei wurden Brücken gebaut zwischen Deutschen und Polen sowie zu vielen Ländern Mittel- und Osteuropas. Das ist ein Grund zu feiern!

Im September feierten wir zunächst mit den KZ- und Ghettoüberlebenden in Oswiecim/Polen. Sie haben unsere ausgestreckte Hand ergriffen und damit den Weg der Versöhnung ermöglicht, aus dem über fünf Jahrzehnte wahre Freundschaften entstanden sind.

Am 19. Oktober, dem Gründungstag, konnte das Maximilian-Kolbe-Werk sein 50- jähriges Bestehen in Berlin mit einer Feierstunde begehen, bei der wir die Sonderbriefmarke „50 Jahre Maximilian-Kolbe-Werk“ und das Buch „Helfen, Begegnen, Erinnern“ vorstellen konnten. KZ-Überlebende aus verschiedenen Ländern, Ehrenamtliche, Spender und weiteren Gästen waren dazu nach Berlin angereist. Bei der Feier verlieh unser Hilfswerk den erstmals vergebenen Maximilian-Kolbe-Werk-Preis. Eindrücke der Jubiläumsfeier sehen sie hier.


Ukraine-Krieg

"Geteiltes Leid ist halbes Leid"
Wie der Krieg die Arbeit unserer Partner vor Ort beeinflusst
Krieg in der Ukraine:
Wie wir helfen

 

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ERINNERUNGS- UND BILDUNGSARBEIT

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Helfen
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Der Maximilian-Kolbe-Werk e.V. ist das Hilfswerk für die Überlebenden der Konzentrationslager und Ghettos in Mittel- und Osteuropa. Wir sind beim Finanzamt als gemeinnützige Organisation anerkannt und von der Körperschaftssteuer befreit. Spenden an das Maximilian-Kolbe-Werk sind in Deutschland steuerlich absetzbar.

DZI Spenden-Siegel

Das Maximilian-Kolbe-Werk ist mit dem DZI-Spendensiegel zertifiziert. Wir garantieren einen verantwortungsvollen Umgang mit Spenden.