Maximilian-Kolbe-Werk e.V.

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Zeitzeugenbesuch in Freiburg

16.11.2018     "Ich wünsche Euch, dass Ihr Euch in Zukunft nicht mehr Geschichten wie meine anhören müsst: Die Geschichte eines kleinen Mädchens, das in der Kanalisation des Warschauer Ghettos ums Überleben kämpfen musste. Jedes Kind hat das Recht auf Glück und Frieden."

Mit diesen Worten beendet die 86-jährige Krystyna Budnicka aus Warschau ihren Zeitzeugenbericht an der Universität Freiburg. Der Hörsaal bebt vor Applaus. Rund 500 Studierende und andere Interessierte sind zur Abendveranstaltung aus der Reihe "Zeitzeugen der NS-Zeit im Gespräch" gekommen.

Der Abend ist Teil des Zeitzeugenprojekts mit vier Überlebenden des NS-Regimes an Freiburger Schulen. Die Überlebenden Krystyna Budnicka und Alodia Witaszek-Napierala aus Polen, Dr. Michaela Vidlakova aus der Tschechischen Republik sowie Dr. Leon Weintraub aus Schweden besuchten vom 12. bis 16. November 2018 insgesamt 13 Schulen in Freiburg und der Umgebung.

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ÖFFENTLICHE VERANSTALTUNG

Zeitzeugengespräch mit Krystyna Budnicka

Herzlich laden wir Sie ein zu einem

Zeitzeugengespräch mit Krystyna Budnicka (Ehrenbürgerin der Stadt Warschau)

Überleben im Warschauer Ghetto - "Ich habe nur meine Erinnerungen" 

Wann:      15. November 2018, 20 bis 22 Uhr

Wo:          Universität Freiburg, Hörsaal 1010, KG I

Die 86-jährige Krystyna Budnicka verlor im Holocaust bis auf eine Schwägerin alle Angehörigen. 75 Jahre nach dem Ghetto-Aufstand in Warschau, an dem sich auch ihre Brüder beteiligten, berichtet sie: "Ich habe überlebt, um heute davon zu erzählen. So kann ich meine Eltern und Geschwister lebendig halten, denn ich habe kein Grab und keine Fotos, nur meine Erinnerungen."

Das Zeitzeugengespräch wird in Zusammenarbeit mit dem Colloquium politicum der Universität Freiburg und der Landeszentrale für politische Bildung, Außenstelle Freiburg, veranstaltet und ist Teil des vom Maximilian-Kolbe-Werk organisierten Zeitzeugenprojekts an Schulen in Freiburg.

Vortragssprache: Polnisch mit Übersetzung ins Deutsche

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

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LEHRERFORTBILDUNG

Einladung zur Anmeldung - Fortbildung 2019 "Auschwitz im Unterricht"

24.10.2018     Das Maximilian-Kolbe-Werk lädt Lehrer und Lehramtsanwärter zur Anmeldung zur Teilnahme am Fortbildungsseminar "Auschwitz im Unterricht" 2019 ein, das vom 6. bis 10. Februar 2019 in Oswiecim/ Auschwitz und Krakau (Polen) stattfinden wird.

Das Seminar richtet sich an Lehrkräfte verschiedener Fachrichtungen (z. B. Geschichte, Deutsch, Gesellschaftskunde, Politik, Philosophie, Ethik und Religion). Die Teilnehmerzahl ist auf 24 Personen begrenzt.

Der Fokus der Fortbildung liegt auf Austausch und Ideensammlung für den Unterricht zum Thema "Nationalsozialismus und Holocaust". Nähere Informationen zum Seminar und das Kurzprogramm sind im Info-Flyer verfügbar.

Die Anmeldung ist bis zum 10. Dezember 2018 über ein Online-Formular möglich.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!

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JUBILÄUM

45 Jahre im Dienst der Versöhnung

19.10.2018     Heute jährt sich zum 45. Mal die Gründung des Maximilian-Kolbe-Werks am 19. Oktober 1973. Dies möchten wir zum Anlass nehmen, um all den Menschen, die uns seit vielen Jahren als Ehrenamtliche, Spender, Unterstützer und Förderer begleiten, DANKE zu sagen.

"Die vielfältige Arbeit, die das Maximilian-Kolbe-Werk leistet, wäre ohne das ehrenamtliche Engagement nicht denkbar. Sowohl auf polnischer als auch auf deutscher Seite sind zahlreiche Ehrenamtliche die Träger der Kolbe-Arbeit und der zwischenmenschlichen Begegnungen", sagt Geschäftsführer Christoph Kulessa.

Unser Dank gilt besonders auch den KZ- und Ghetto-Überlebenden, die als Zeitzeugen vor deutschen Schulklassen sprechen, damit sich das, was sie in der Zeit des Nationalsozialismus erleben und erleiden mussten, nicht wiederholt. "Das Engagement der Zeitzeugen ist ein unschätzbarer Dienst an einer friedlichen Zukunft in Europa und in der Welt", so Kulessa.

Das Maximilian Kolbe-Werk wird seine Arbeit für die KZ- und Ghetto-Überlebenden fortsetzen, solange sie unter uns sind und unsere Solidarität benötigen.

 

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