Maximilian-Kolbe-Werk e.V.

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Projekte 2020

 

 

Corona in Russland: Hilfe für KZ-Überlebende in St. Petersburg

26.05.2020     Russland zählt aktuell neben Brasilien und den USA zu den Ländern mit den meisten Corona-Infizierten weltweit. In den Städten und Regionen mit besonders hohen Infektionszahlen dürfen Senioren, die älter als 65 Jahre sind und Vorerkrankungen haben, die Wohnung nicht verlassen.

Auch die Ravensbrück-Überlebende Ludmila J. (91) aus St. Petersburg geht seit Wochen nicht mehr aus dem Haus. Ende Mai wollten wir Ludmila und 34 weitere KZ-Überlebende persönlich besuchen und ihnen finanzielle Unterstützung zukommen lassen. Doch dann kam Corona.

Die Beihilfen konnten wir dennoch zu den Menschen bringen. Sie freuten sich über das Geldgeschenk, aber vor allem darüber, dass "es in Deutschland immer noch Menschen gibt, die an ehemalige KZ-Häftlinge denken".

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DAUERFÖRDERUNG

Werden Sie Pate für Überlebende des NS-Terrors in Osteuropa

18.05.2020     Ob ein neuer Asthma-Inhalator, ein Hörgerät oder eine Brille: Dafür haben viele KZ-Überlebende häufig kein Geld mehr übrig, weil ihre niedrigen Renten nur für das Nötigste reichen. Dabei sind diese Sachen gerade in Alter und Krankheit unverzichtbar.

In solchen Fällen ist die Patenschaft des Maximilian-Kolbe-Werks ein gutes Instrument konkreter Hilfe: Die Empfänger wie Filip Bondartschuk (96) können das Geld aus den Patenschafts-Spenden für ihre Bedürfnisse einsetzen. Der Mauthausen-Überlebende steht stellvertretend für viele Überlebende der NS-Konzentrationslager, die im Rahmen unseres Patenschafts-Projektes unterstützt werden.

Werden auch Sie Pate für ehemalige Häftlinge und schenken Sie ihnen mehr Lebensqualität. Danke!

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ZUM 75. JAHRESTAG DES ENDES DES ZWEITEN WELTKRIEGS

Gedenken und Erinnern

08.05.2020     Zum 75. Mal jährt sich heute das Ende des Zweiten Weltkriegs, in dem weit über 50 Millionen Menschen ihr Leben verloren haben. Vor 75 Jahren wurden auch zahlreiche Menschen befreit, die in nationalsozialistischen Konzentrationslagern von Deutschen unsägliches Leid erfahren haben.

Als Deutsche erfüllt uns dies bis heute mit großer Scham, was unsere Vorfahren damals unschuldigen Menschen angetan haben. Gleichzeitig sind wir dankbar, dass in den Jahrzehnten nach dem Krieg unzählige Freundschaften entstanden sind, die Menschen aus Polen und anderen Ländern Mittel- und Osteuropas mit uns geschlossen haben.

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75. JAHRE BEFREIUNG

Hundert Jahre leben

06.05.2020     Iryna Schul aus der Ukraine und die Polin Apolonia Dolinska haben einiges gemeinsam. Beide haben ihr 100. Lebensjahr vollendet, beide waren in den NS-Konzentrationslagern interniert.

Vor 75 Jahren hätten die beiden Frauen nicht geglaubt, dass sie die Hölle von Auschwitz, Ravensbrück und Flossenbürg überleben würden. Doch sie haben überlebt und wurden mit einem langen Leben beschenkt. Trotz ihrer schrecklichen Erlebnisse sind sie für jedes Lebensjahr, für jede Lebenserfahrung dankbar.

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Corona in der Ukraine: So helfen wir KZ-Überlebenden

24.04.2020     "In meinem langen Leben habe ich schon einige Krisen erlebt", sagt Iwan Oserow aus Charkiw im Nordosten der Ukraine. Als Sechsjähriger überlebte er den Holodomor, die schwere Hungersnot der Jahre 1932 und 1933. 1942 wurde er im Alter von 16 Jahren zur Zwangsarbeit nach Deutschland verschleppt und kam später ins KZ Mauthausen.

"In Krisenzeiten steigen bei uns immer die Preise," klagt der 94-Jährige. Iwan Oserow ist schwer herzkrank und benötigt teure Medikamente, die er sich von seiner Rente von 80 Euro kaum leisten kann. "Sie sind aber jetzt noch teurer als sonst."

Wir unterstützen Iwan Oserow mit 400 Euro und bringen auch für andere Bedürftige Hilfen auf den Weg.

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Ihre Spende kommt an: Hilfe für KZ-Überlebende in Belarus

17.04.2020     Die KZ-Überlebenden in Belarus/ Weißrussland machen sich große Sorgen, auch wenn ihr Präsident die Corona-Pandemie herunterspielt. Wir stehen mit vielen von ihnen im telefonischen Kontakt, hören uns ihre Sorgen an und sichern ihnen schnelle Unterstützung zu.

Dass die Hilfen des Kolbe-Werks die Menschen in Belarus erreichen, haben wir unseren Partnern vor Ort zu verdanken. In Baranowitschi konnten wir in der vergangenen Woche dank Janina Dziemianiec Beihilfen von je 400 Euro zu den Überlebenden bringen.

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