Maximilian-Kolbe-Werk e.V.

Aktuelles

HELFEN

„Not erkennen und handeln“ – Krankenbesuche im polnischen Bialystok

19.09.2017     "Es war wieder einmal eine erfüllte, intensive Besuchswoche mit Begegnungen, die davon geprägt sind, dass sich Menschen freuen, dass wir sie nicht vergessen haben", sagen Silvia und Matthias Mader aus Dresden, die vor kurzem zu Krankenbesuchen in Polen waren.

Während der sechs Tage in Bialystok, im Nordosten Polens, traf das ehrenamtlich engagierte Ehepaar 16 KZ- und Ghettoüberlebende an und lernte neben ihren persönlichen Schicksalen auch ihre aktuelle familiäre und materielle Situation kennen. "Not erkennen und handeln" ist das Motto dieser Besuche, denn sie helfen, die Bedarfslage vor Ort zu ermitteln und die benötigten Hilfen auf den Weg zu bringen.

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ERINNERN

„Fragt uns, wir sind die letzten“: 30. Zeitzeugen-Besuch im Bistum Mainz

13.09.2017     Zum 30. Mal findet in der kommenden Woche ein Zeitzeugenbesuch im Bistum Mainz statt. Sechs KZ- und Ghettoüberlebende aus Polen und Belgien im Alter zwischen 79 und 95 Jahren werden vom 17. bis 23. September 2017 in der Region Wetterau mehrere Schulen besuchen und auf zwei öffentlichen Veranstaltungen in Friedberg und Büdingen sprechen.

Das Projekt wird in enger Kooperation mit dem Bischöflichen Ordinariat Mainz (Dezernate Jugend und Seelsorge) durchgeführt, die seit mittlerweile 16 Jahren besteht.

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BEGEGNEN

Ukrainische Gästegruppe in Köln

07.09.2017     Zehn Holocaust-Überlebende aus der Ukraine verbringen zurzeit Tage der Erholung und Begegnung in Köln. Das Maximilian-Kolbe-Werk hat sie zu einem 10-tägigen Aufenthalt eingeladen, damit sie die Domstadt erkunden und mit Deutschen ins Gespräch kommen.     => Programm 

Zudem möchten wir unseren Gästen die Möglichkeit bieten, von ihren alltäglichen Sorgen etwas Abstand zu gewinnen, denn die Ukraine befindet sich seit nun drei Jahren in der schweren wirtschaftlichen Krise als Folge des Konflikts im Osten des Landes.

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ENGAGIEREN

Verabschiedung von Freiwilligen

31.08.2017     Ein Jahr lang kümmerten sich Maximilian Grübsch aus Deutschland und Ilja Prokopchuk aus der Ukraine im Rahmen ihres Freiwilligendienstes in unserem Sozialmedizinischen Zentrum in Lodz um KZ- und Ghettoüberlebende. Zu ihren Aufgaben gehörten unter anderem Hausbesuche bei den ehemaligen Häftlingen, die sie kontinuierlich im Alltag unterstützten und für die sie stets ein offenes Ohr hatten.

Nun wurden die beiden jungen Männer vom Team des Zentrums Lodz verabschiedet. "Ich war froh, diese beeindruckenden Frauen und Männer in ihrem Alltag unterstützen zu dürfen", sagte Maximilian. "Es ist etwas, was bleiben wird, für mein ganzes Leben".

Wir danken Maximilian und Ilja für ihr Engagement und wünschen ihnen für ihre weitere Zukunft alles Gute!

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