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Zu Gast in Deutschland

Erholungs- und Begegnungsaufenthalte in Beuron und im Münstertal

Den ganzen Sommer hindurch besuchen rund 300 KZ- und Ghettoüberlebende auf Einladung des Maximilian-Kolbe-Werks Deutschland. Die Gäste kommen in diesem Jahr aus Polen, Weißrussland, Russland, der Ukraine, Ungarn, Tschechien und der Slowakei.
Noch bis Ende August sind zwei Gruppen von polnischen Überlebenden zu Gast im Schwarzwald und im Donautal. Gastgeber sind die Josefschwestern des Klosters St. Trudpert im Münstertal sowie die Benediktiner der Erzabtei St. Martin in Beuron. In dieser Woche besuchten die Gäste auch die Geschäftsstelle des Maximilian-Kolbe-Werks in Freiburg.

Hier finden Sie einen kurzen Bericht mit Fotos.

 

Für jene, die nicht überlebt haben

Detmolder Schüler laden polnische Zeitzeugin zu Gesprächen ein

Genowefa Kowalczuk ist 81 Jahre alt und lebt in Krakau in Polen. Als junges Mädchen war sie während mehrerer Jahre im sogenannten "Jugendverwahrlager Litzmannstadt" im heutigen Lódz inhaftiert. Kürzlich reiste sie nach Deutschland, um jungen Menschen über ihr Leben zu erzählen. Eine Gruppe von Schülern hatte sich an das Maximilian-Kolbe-Werk gewandt mit der Bitte um Kontakt zu einer Zeitzeugin. In Begleitung einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin des Kolbe-Werkes verbrachte Frau Kowalczuk eine Woche in Detmold und absolvierte dort ein vielseitiges Programm.

Mehr zu diesem Thema auf dieser Seite sowie in einem von den Schülern selber verfassten Artikel.

 

Herzlichkeit am Krankenbett

Gertrud Rom kümmerte sich als Ehrenamtliche 16 Jahre lang um kranke KZ- und Ghetto-Überlebende in Polen

„Die Besuche bei den kranken KZ-Überlebenden haben mich sehr verändert. Heute lebe ich meine Tage bewusster.“ 16 Jahre lang besuchte Gertrud Rom aus Köln einmal im Jahr kranke und bettlägerige Überlebende der Konzentrationslager und Ghettos, die im polnischen Walbrzych/Waldenburg in Niederschlesien leben. Im Mai 2010 nahm sie zum letzen Mal die 13-stündige Zugreise nach Walbrzych auf sich.

Mehr zu diesem Thema finden Sie hier.

 

Begegnungen in St. Petersburg

Rundbrief Juli 2010 erschienen

Der aktuelle Rundbrief des Maximilian-Kolbe-Werks ist dieser Tage erschienen. Er enthält u.a. den Lebensbericht des Holocaust-Überlebenden Pawel Rubintschik, den eine Delegation des Kolbe-Werks im Mai im Rahmen eines Hilfs- und Begegnungsprojekts in St. Petersburg traf. Weitere Themen des Rundbriefs sind die Verleihung des Anton-Roesen-Preises 2010 an das Maximilian-Kolbe-Werk, ein Erholungs- und Begegnungsaufenthalt für ungarische KZ- und Ghetto-Überlebende im Saarland sowie der Besuch einer Gästegruppe aus Weißrussland in der Freiburger Geschäftsstelle.

Download des Rundbriefs

 


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