Hintergrund
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Begegnen

Begegnungen von Mensch zu Mensch über Grenzen und Generationen hinweg tragen zu Verständigung und Versöhnung in einem zusammenwachsenden Europa bei. Das Maximilian-Kolbe-Werk ermöglicht Begegnungen.

Das Werk organisiert das ganze Jahr über  Erholungs- und Begegnungsmaßnahmen in Deutschland sowie Krankenbesuche in den Herkunftsländern der Überlebenden. Begleitet werden diese Projekte von unseren ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

In den Weihnachtsfeiertagen und über den Jahreswechsel stellt das Maximilian-Kolbe-Werk alleistehenden ehemaligen Häftlingen in Polen, Weißrussland und der Ukraine Plätze in Kurhäusern zur Verfügung, damit sie diese Zeit in Gemeinschaft verbringen können.

UNSERE PROJEKTE AUS DEM BEREICH "B E G E G N E N"

Erholungs- und Begegnungsaufenthalte

Das Maximilian-Kolbe-Werk organisiert seit 1978 Erholungs- und Begegnungsaufenthalte für KZ- und Ghettoüberlebende in Deutschland. Über 16.000 Einladungen sind seitdem erfolgt. Jedes Jahr sind 200 ehemalige Häftlinge aus Mittel- und Osteuropa unsere Gäste. Oft sind diese Besuche der erste Kontakt nach Kriegsende mit dem "Land der Täter". Die Wiederbegegnung mit Deutschen und der deutschen Sprache führen in vielen Fällen zu einer seelischen Befreiung.

Die Vorbereitung des Programms der 11- bis 14-tägigen Aufenthalte sowie die Begleitung der Gästegruppen (7-14 Personen) im gesamten Bundesgebiet übernehmen unsere ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Projektberichte:  - Erholungs- und Begegnungsaufenthalt (EB) München 2017        

- EB Feldberg 2017   - Bildergalerie Erholungs- und Begegnungsaufenthalte 2016            

 - EB Kleve 2016       - EB Berlin 2015      - EB Warendorf 2015      - EB München 2015

Krankenbesuche durch Ehrenamtliche aus Deutschland

Das Maximilian-Kolbe-Werk möchte auch Schwerkranke und Bettlägerige mit einer Geste der Versöhnung erreichen. Deshalb fahren deutsche ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das ganze Jahr hindurch nach Polen und machen Krankenbesuche. Die alten und kranken KZ-Überlebenden in Polen sind für die persönliche Zuwendung bei diesen oft sehr intensiven Begegnungen sehr dankbar. Sie erleben, dass Menschen in Deutschland an sie denken. Viele der alten Menschen freuen sich schon Wochen zuvor auf den Besuch und erzählen später noch lange davon.

Projektberichte: - Krankenbesuche (KB) Katowice (Polen) 2017    

- KB Walbrzych (Polen) 2017   - KB Chmelnitzkij (Ukraine) 2017  

- KB Lviv (Ukraine) 2017   - KB Walbrzych (Polen) 2015  - KB Jelenia Gora (Polen) 2015

Gemeinsame Tage für Alleinstehende

Weihnachten und den Jahreswechsel in besinnlicher und zugleich fröhlicher Runde zu verbringen, können nicht alle KZ- und Ghettoüberlebende. Viele konnten nach dem Krieg keine Familien gründen und sind jetzt im Alter alleine. Gerade für sie, die keinen Familienanschluss haben, kann die Weihnachtszeit oft sehr belastend werden.

Eine Familie kann das Maximilian-Kolbe-Werk nicht ersetzen. Aber wir stellen jedes Jahr rund 150 Plätze in mehreren Landesteilen Polens  und in der Ukraine in den Weihnachtsfeiertagen und über den Jahreswechsel zur Verfügung, damit alleinstehende und einsame KZ- und Ghettoüberlebende diese Zeit in Gemeinschaft verbringen können.

Projektberichte: - Weihnachtsfeier 2017 in Lviv (Ukraine)

- Kaffeenachmittag Lviv/ Ukraine 2016         - Weihnachtsaktion 2015/2016 in der Ukraine

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